Neues von Blase, Beckenboden und Enddarm
Über heikle Themen aufgeklärt

Professor Dr. Dr. Thomas Bschleipfer, Chefarzt der Urologie am Klinikum Weiden. Bild: otj

"Blase, Beckenboden, Enddarm" - diese Themen sind in der Öffentlichkeit immer noch ein Tabu. Der große Zuspruch einer Veranstaltung des Interdisziplinären Kontinenz- und Beckenbodenzentrums zeigt aber, wie wichtig den Menschen Aufklärung und Information sind.

Professor Dr. Dr. Thomas Bschleipfer, Chefarzt der Urologie am Klinikum Weiden, stellte einführend die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Zentrums vor. Viele klinikinterne, aber auch externe Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen seien hier zusammengefasst, um die Patienten möglichst umfassend und nachhaltig zu versorgen.

Den Zuhörern wurden von Experten der unterschiedlichsten Disziplinen wichtige Informationen an die Hand gegeben. Die Möglichkeiten der minimalinvasiven Chirurgie zur Behebung von Senkungen behandelte Dr. Michael Lovisek, Oberarzt an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Dabei drückten sich die Mediziner auch nicht vor heiklen Themen, wie der Stuhlinkontinenz. Dr. Winfried Pruy, Oberarzt an der Klinik für Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie, informierte über zuverlässige Diagnostik und mögliche Therapien.

Zu Harninkontinenz und Beckenbodeninsuffizienz und damit verbundenen Methoden ambulanter Diagnostik und konservativer Therapie sprach Dr. Petra Baumer von der Urologischen Gemeinschaftspraxis Weiden. Spezielle Diagnostik und operative Therapie im Bezug auf das selbe Problem behandelte Professor Dr. Dr. Thomas Bschleipfer.

Abschließend gab Physiotherapeut Jens Hegebart noch einen Einblick über die Möglichkeiten der Physiotherapie in der Behandlung von Harninkontinenz und Beckenbodeninsuffizienz.
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