Neues Zentrum für das Kolping-Bildungswerk
Grundstein für ein besseres Leben

"Wenn es zügig vorangehen soll, müssen wir anfangen", mahnte Diözesan-Präses Stefan Wissel die Gäste zum zeitigen Spatenstich für das neue Zentrum des Kolping-Bildungswerks in Weiden: (von links) Oberbauleiter Norbert Nickl, Architekt Werner Müller (Büro Rauh + Müller), Stefan Wissel, OB Kurt Seggewiß, Christine Jäger (Vorstand des Bildungswerks, Baubetreuer Hermann Pirkl, Zentrumleiterin Elisabeth Weiß, Vorstand Karl Forster, Zentrumsleiter Jürgen Förster und Bauunternehmer Christian Bauer aus Erbendorf.

Mit einer Investition von 3,5 Millionen Euro bekennt sich das Kolping-Bildungswerk Ostbayern zum Standort Weiden. Dafür dankt OB Kurt Seggewiß den zum Spatenstich aus Regensburg angereisten Verantwortlichen. Für Präses Stefan Wissel hat der Neubau eine noch größere Bedeutung.

Die Mannschaft von Bauunternehmer Christian Bauer aus Erbendorf ist aufgefahren. Auch Architekt Werner Müller ist vor Ort, dazu kommt die Bauherrenschaft. Kolping-Präses Stefan Wissel segnet als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender den Bauplatz und die Anwesenden. Das neue Zentrum in Weiden, das Elisabeth Weiß und Jürgen Förster leiten, werde dazu dienen, viele Menschen von den Ideen von Adolf Kolping zu begeistern. "Wir stehen mitten im Leben, wollen heilsam hinwirken zu einer besseren Welt."

Christine Jäger, Vorstand des Kolping-Bildungswerks, nennt die konkreten Anliegen: Das Thema Flüchtlinge, ihre Integration sowie die Hilfestellung für benachteiligte Jugendliche werde auch in den nächsten Jahren Hauptaufgabe sein. "Sie alle sollen durch unsere Hilfestellung, durch unsere Begleitung die Chance auf ein besseres Leben erhalten."

Das neue Zentrum sei aber auch die Voraussetzung, um im Bildungsbereich wettbewerbsfähig zu bleiben. So wolle das Zentrum, das 1992 mit den ersten Kursen zur Erwachsenen-Bildung startete, auch wieder zu diesen Wurzeln zurückfinden. "Wir sind Dienstleister und reagieren flexibel auf Anforderungen und Bedürfnisse. Wir erhalten ein zweckmäßiges, barrierefreies Haus und sind dadurch interessant für neue Zielgruppen auf dem freien Bildungsmarkt." So sei in der Erwachsenenbildung auch an Firmenschulungen gedacht. Mit einem breiteren Angebot würden zudem die etwa 50 Arbeitsplätze in Weiden und den beiden Außenstellen in Grafenwöhr und Vohenstrauß nachhaltig gesichert.

Seit nahezu zehn Jahren habe das Katholischen Bildungswerk versucht, den Neubau zu realisieren. "Wir haben nicht nur ein schönes Grundstück, sondern mit dem Büro Rauh und Müller auch Architekten gefunden, mit denen wir optimal zusammenarbeiten. Wir freuen uns darauf, hier im nächsten Jahr einziehen zu können."

Mit seinem Lebenswerk habe Adolf Kolping versucht, sich den einfachen Menschen zu nähern, sie zu fördern und zu einem besseren Leben zu befähigen, erklärte auch OB Kurt Seggewiß. Bildung und Ausbildung seien dafür der Schlüssel. "Ich wünsche den Teilnehmern an ihren Maßnahmen, dass ihnen das Lernen auch Spaß macht."
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