Niederwild auf Sprünge helfen

Rehe behaupten sich, aber sonst ist Niederwald stark rückgängig. Wie man diesen Trend stoppen kann, damit befasst sich der bayerische Landesjägertag unter anderem von Freitag bis Samstag in Weiden. Bild: sr (Foto: Thomas Schaller)

Nach zwei Jahrzehnten treffen sich die bayerischen Jäger wieder in Weiden. Bei der dreitägigen Veranstaltung ab Freitag werden 600 Delegierte erwartet. Ihr Motto: "Unser Niederwild verdient Zukunft." Doch die Jäger tagen nicht nur, sie präsentieren sich auch der Öffentlichkeit.

Einer guten Tradition folgend beweist der Bayerische Jagdverband zu Beginn der Tagung mit einer Baumpflanzung seine Verbundenheit mit Wald und Natur. Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke und Mitglieder der Kreisgruppe Weiden/Neustadt sowie Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Landrat Andreas Meier pflanzen am Ende der Weigelstraße einen Feld-Ahorn, den Baum des Jahres 2015. Jagdhornbläser der Kreisgruppe unter der Leitung von Wolfgang Hohlmeier umrahmen diesen ersten offiziellen Termin.

Greifvogel-Vorführung

Die Bläser geben auch am Samstag den Ton an, zumindest am Oberen Markt. Dort steht ab 11 Uhr ein Konzert auf dem Programm, an dem 21 Bläsergruppen aus Weiden und der Nachbarschaft teilnehmen. Und um 14.30 Uhr ist noch eine Greifvogel-Vorführung auf dem Sportplatz der Realschulen geplant. Schließlich zelebriert Pfarrer Gerhard Pausch am Sonntag um 9 Uhr in Herz Jesu die Hubertusmesse. Mit dabei sind die Jagdhornbläsergruppen Weiden/Neustadt und Windischeschenbach.

Im Mittelpunkt des Landesjägertages steht die Landesversammlung, bei der am Samstag ab 13.30 Uhr in der Max-Reger-Halle auch Staatsminister Helmut Brunner sprechen wird. Große Aufmerksamkeit gilt der Tagung der Fachausschüsse. So wird sich der Ausschuss Natur- und Landschaftspflege mit den rückläufigen Zahlen bei Feldhase, Fasan und Rebhuhn beschäftigen. Dabei geht es auch um Möglichkeiten, wie gegengesteuert werden kann.

Ermer: Im Trend

Kreisvorsitzender Alfons Ermer stellt dazu fest, dass in der Region, dem bayerischen Trend folgend, Niederwild stark rückgängig sei. "Lediglich Rehwild behauptet sich."
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