Not wird häufig überschätzt
Feuer und Flamme bei der Wahl der 112

(pkni) Eine Katze im Baum, die nicht mehr herunterkommen möchte, ist für viele schon ein Grund, den Notruf zu wählen. Doch häufig ist dies überhaupt nicht nötig. Aber die Feuerwehr stößt damit an ihre Grenzen. "Der Griff zur 112 mit einer Selbstverständlichkeit und Sorglosigkeit führt zu einer vermeidbaren Belastung", betonte Abteilungsdirektor Wolfgang Schmitt von der Regierung der Oberpfalz während seiner Eröffnungsrede zur Frühjahrstagung der Feuerwehrführungskräfte der Oberpfalz. Ebenfalls Eröffnungsredner war zweiter Bürgermeister Jens Meyer. Erinnert hat er daran, dass die Stadt Weiden in der Geschichte bereits zwei Mal Opfer verheerender Brände gewesen sei - dies hätte sich ins "Gedächtnis gebrannt". Umso schöner sei das Gefühl für die Bürger, sich auf die verlässliche und professionelle Feuerwehr verlassen und nachts ruhig schlafen zu können. In diesem Sinne bedankte sich Meyer dafür, dass die ehrenamtlichen Kräfte rund um die Uhr da seien und schloss mit den Worten "Sie leisten Außergewöhnliches". Polizeidirektor Manfred Jahn erkannte die Leistung der Feuerwehr an und lobte die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Stadtbrandrat Richard Schieder freute sich, dass die Tagung nach fünf Jahren wieder in Weiden stattfindet. Außerdem stellte er den Anwesenden die Stadt Weiden, den Personalstand, das Fahrzeugkonzept, die Kreiseinsatzzentrale der Stadt Weiden und die Einsatzstatistik 2015 der Freiwilligen Feuerwehr Weiden vor. Daraus ging hervor, dass in Weiden 819 Einsätze in 3799 Einsatzstunden erfolgt sind, 152 waren Fehlalarmierungen.
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