Oberpfälzer Asklepioskliniken bald mit neuer Kleidung
Hemdsärmlig

Eine Krankenschwester im Asklepios-Krankenhaus Barmbek in Hamburg trägt einen neuen Arbeitskittel. Bild: dpa

Weiden/Amberg . Eine neue Kollektion an Berufskleidung erhalten die Mitarbeiter der Asklepios-Krankenhäuser in der Region. Langärmelige Kittel haben ausgedient, an deren Stelle treten "Kasacks": T-Shirt-förmige Hemden und Blusen. In den Kliniken Lindenlohe und Oberviechtach wird es Anfang des Jahres 2017 so weit sein. Ärzte bekommen dann etwa Kasacks mit Stehkragen in weiß, examinierte Pflegekräfte ein Kasack mit einem türkisen Streifen.

Der Grund: Lange Ärmel verbreiten Keime. Im OP arbeitet das Personal zwar bereits kurzärmlig, nun soll das aber für das gesamte Krankenhaus gelten. "Vorbild sind die Niederlande und Großbritannien", sagt Franz Jürgen Schell, medizinischer Pressesprecher von Asklepios. Schell glaubt, die Umstellung in der orthopädischen Klinik in Lindenlohe werde besonders reibungslos verlaufen. "In der Orthopädie operieren die Ärzte regelmäßig. Sie sind die kurzen Ärmel gewohnt. Ich erwarte da keine Konflikte." Wann die Arbeitskleidung in die Kliniken kommt, hängt von den Zulieferverträgen ab. Bis Juli 2017 sollen alle Kliniken umgestellt haben. Den Anfang macht die Hamburger Asklepios Klinik Harburg. Dort wird die Kleidung schon im April diesen Jahres ausgetauscht.
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