Ökumenisches Friedensgebet in Rothenstadt
„Durst nach Frieden“

Claudia Stöckl (mit Mikrofon) erläuterte das Motto "Durst nach Frieden" der diesjährigen Friedensgebete von Assisi. Die Gruppe "Somesing" (vorne links) begleitete die Gebete musikalisch. Bild: Dobmeier

Rothenstadt. (rdo) Zum ökumenischen Friedensgebet trafen sich Christen beider Konfessionen in der Kirche St. Marien in Rothenstadt. Pfarrgemeindereferentin Claudia Stöckl erläuterte das Motto "Durst nach Frieden" des diesjährigen Treffens von Vertretern verschiedener Religionen und Kulturen im italienischen Assisi.

Auch Papst Franziskus wird dort zu diesem dreitägigen Friedenstreffen anreisen. "Die Welt befindet sich im Kriegszustand", betonte der Papst im Rahmen des Weltjugendtages im Juli, "ein Krieg um Geld, Interessen und Macht", es sei kein Religionskrieg.

Kerzen gegen Missbrauch


"Der Friede auf Erden ist eine Herzensangelegenheit", sagte die evangelische Pfarrerin Stefanie Endruweit. Mit dem Blick auf die Not der Menschen in Syrien und vielen anderen Ländern schlossen die Gläubigen in Gebeten die unschuldigen Opfer ein, ebenso wie die gefolterten und missbrauchten Kinder und alle Menschen, die ohnmächtig dem Krieg und Konflikten ausgesetzt sind. Kerzen am Altar wurden entzündet.

Die Musikgruppe "Somesing" unter der Leitung von Monika Lärmer sang Friedenslieder und begleitete die Gebete mit Gesang. Albert Schweitzers Gedanken dazu: "Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt."
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