Operateure und Ärzte aus der ganzen Welt - auch aus Weiden - sind derzeit in Kyoto zu Gast
Operation Japan

Willkommen in Kyoto: Die deutsche Sektion des "International College of Surgeons" mit Professor Holger Rupprecht (links), Professor Karl-Heinz Dietl (hinten links) und ärztlichem Direktor Dr. Thomas Egginger sowie mit Professor Dr. Clemens Bulitta (vorne, Zweiter von rechts) vom Institut für Medizintechnik an der OTH. Bild: hfz

Ärzte aus der ganzen Welt sind derzeit in Kyoto zum Kongress des "International College of Surgeons" versammelt. Japans Kaiserpaar hieß die Experten auf dem Gebiet der Chirurgie willkommen. Die deutsche Delegation ist dabei deutlich nordoberpfälzisch geprägt.

Operateure und Ärzte aus der ganzen Welt schauen nach Kyoto. Auf der 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshu tagt der 40. Weltkongress des "International College of Surgeons". In der sechsköpfigen deutschen Delegation sind vier Oberpfälzer: Für die Kliniken Nordoberpfalz AG haben sich Professor Dr. Karl-Heinz Dietl als Präsident der deutschen Sektion und Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Egginger auf den Weg gemacht.

Dazu reiste Professor Dr. Clemens Bulitta vom Institut für Medizintechnik an der OTH nach Japan. Auch Holger Rupprecht, Chefarzt für Chirurgie am Klinikum Fürth flog mit zum Kongress. Seine Wurzeln liegen in Kirchenthumbach, noch heute leistet er Notarztdienst in Eschenbach.

Chirurgische Exzellenz


Das "International College of Surgeons" ist eine weltweite Vereinigung von Chirurgen mit dem Ziel, Operateure aus der ganzen Welt zusammenzubringen, chirurgische Exzellenz zu fördern, und weltweite Kollegialität und Freundschaft auf hohem Niveau zu pflegen. Das "College" wurde 1935 gegründet und hat seinen Sitz in Chicago (USA), Präsident der Deutschen Sektion ist Chefarzt Professor Dr. Karl-Heinz Dietl von der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Zusammen mit Professor Dr. Bulitta und Dr. Egginger reiste er mit der sechsköpfigen deutschen Delegation über Osaka nach Kyoto. Der Kongress mit medizinischen Vorträgen und Diskussionen dauert vier Tage. An den anderen Tagen haben die japanischen Verantwortlichen um Cheforganisator Professor Hisakazu Yamagishi ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, so dass die Teilnehmer die Möglichkeit haben, das "Land der aufgehenden Sonne" noch etwas näher kennen zu lernen.

An den ersten beiden Tagen konnten sich die Weidener unter anderem der Nanzenji- und Enkouji-Tempel anschauen, wobei sich hier die deutsche und tschechische Delegation gemeinsam auf den Weg gemacht hatten. "Höhepunkt war aber ganz klar die abendliche offizielle Eröffnungsfeier mit anschließendem Empfang, an der das japanische Kaiserpaar Akihito und Michiko teilnahmen", berichtet Ärztlicher Direktor Dr. Egginger. Ein einmaliges Erlebnis, das sich, so Professor Yamagishi, "in den nächsten 100 Jahren kaum wiederholen dürfte".

Auf zum Wolkenkratzer


Sicherlich ebenso unvergesslich sind die weiteren Rahmenprogrammpunkte, die unter anderem einen Empfang im Rathaus mit dem Bürgermeister von Kyoto, den Besuch der Shogun-Burg Nijo, eine Tour zum Kiyomizudera- und Kuramadera-Tempel oder zum Umeda Wolkenkratzer in Osaka beinhalten.
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