"Peinlicher Schreibfehler"
Grabkreuz mit falschem Geburtsjahr

Köln. Auf dem Grabkreuz des ehemaligen Außenministers Guido Westerwelle war bei der Beisetzung am Samstag ein falsches Geburtsjahr aufgedruckt . Statt dem 27. Dezember 1961 stand dort im Geburtsdatum das Jahr 1967.

"Nach einer Stunde ist uns der peinliche Schreibfehler aufgefallen. Wir haben ihn gleich korrigiert", sagte der Bestatter der Kölner Zeitung "Express". Am Samstag hatten mit einer bewegenden Trauerfeier Angehörige, Freunde und politische Weggefährten Abschied von dem ehemaligen Außenminister genommen. "Deutschland hat einen besonderen Menschen und Politiker verloren", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem ökumenischen Gottesdienst in Köln. Sie persönlich werde Westerwelle auch als engen Vertrauten und verlässlichen Partner vermissen. Im Anschluss an die Zeremonie in der St.-Aposteln-Kirche wurde der frühere FDP-Vorsitzende auf dem Melaten-Friedhof bestattet. Westerwelle war am 18. März infolge einer Leukämie-Erkrankung mit 54 Jahren gestorben. Die Familie um Westerwelles Ehemann Michael Mronz hatte den Gottesdienst sehr persönlich gestaltet. Vicky Leandros sang für ihren Freund Westerwelle das Lied "Ich liebe das Leben" mit verändertem Text. Für heute ist für den Verstorbenen noch eine Gedenkfeier in Berlin geplant.
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