Polizei warnt vor Betrugsmasche
Verdächtige Anrufe im Stadtgebiet

Symbolbild: dpa

Seit vergangenem Wochenende, 9. und 10. April, gehen bei "vornehmlich älteren Bewohnern" im Stadtgebiet immer wieder Anrufe eines bislang unbekannten Mannes ein. Dieser versucht, Details über das Alter und die Wohnsituation der Angerufenen herauszufinden. Auf dem Display erscheint eine Münchener Rufnummer.



"Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang zum wiederholten Male vor Betrugsmaschen, bei denen am Telefon den Angerufenen oftmals ein Verwandtschaftsverhältnis vorgetäuscht wird", betonte Tobias Mattes von der Polizeiinspektion Weiden. Der vermeintliche Verwandte gebe vor, dass er umgehend einen größeren Geldbetrag benötige, den dann ein Mittelsmann abholen werde.

In ähnlichen Fällen, den "sogenannten Schockanrufen", wird den Angerufenen häufig berichtet, dass ein naher Verwandter in einer "prekären Notlage" sei. Nur durch das sofortige Zahlen eines bestimmten Geldbetrages könne diese abgewendet werden. "Auch in diesem Fall taucht dann später ein Mittelsmann bei den Opfern auf und sammelt das Geld ein", erklärt die Polizei.

Diese Geschichten seien jedoch alle frei erfunden, wodurch den Betrogenen großer Schaden zugefügt werde. Häufig würden die meist älteren Bürger sogar ihre Altersvorsorge aufbrauchen.

Die Polizei bittet in solchen Fällen, "die geschilderten Notsituationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen" und rät davon ab, am Telefon unbekannten Personen Angaben zur Person zu machen oder gar Geld zu überweisen. Zudem sollte umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 0961/401-321 über derartige Anrufe informiert werden.
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