Polizeimeldungen, Einsatzbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit
Polizei Oberpfalz ist jetzt bei Facebook und Twitter

V.l.n.r.: Marco Müller (Team Soziale Medien), Polizeipräsident Gerold Mahlmeister, Michael Liegl (Polizeipräsident und Leiter der Abteilung Einsatz) und Christian Kiener (Polizeirat und Leiter des Präsidialbüros).
 
Stellten am Montag die neuen Auftritte der Polizei Oberpfalz bei Facebook und Twitter vor (v.l.n.r.): Polizeipräsident Gerold Mahlmeister, Marco Müller, Judith Kleinhanß und Dominik Faulhammer (Team Soziale Medien), Michael Liegl (Polizeipräsident und Leiter der Abteilung Einsatz) und Christian Kiener (Polizeirat und Leiter des Präsidialbüros).

Seit heute, Montag (28. November), ist die Polizei Oberpfalz bei Facebook und Twitter aktiv. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz auf einer Pressekonferenz in Regensburg mit. Damit will die Polizei näher an die Bürger heran, schneller reagieren und Falschinformationen zeitnah korrigieren können sowie neue, vor allem jüngere Zielgruppen erschließen.

Die Facebook-Seite Polizei Oberpfalz sowie der Twitter-Kanal @polizeiopf sollen eine Ergänzung der herkömmlichen Öffentlichkeitsarbeit der Polizei sein. Dazu wurde eigens das neue Team Soziale Medien geschaffen, bestehend aus Polizeihauptkommissar Marco Müller, Judith Kleinhanß und Dominik Faulhammer - alle drei ausgebildete Polizisten mit Diensterfahrung. Sie arbeiten Hand in Hand mit der Pressestelle des Polizeipräsidiums.

"Ein Großteil der Bevölkerung, insbesondere jüngere Menschen, beziehen ihre Informationen online und zu einem großen Teil aus Social-Media-Angeboten. Gerade diese Bevölkerungsgruppen möchte die Polizei Oberpfalz mit ihren neuen Online-Auftritten erreichen", heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei zum Thema. Man habe in der jüngeren Vergangenheit festgestellt, dass über die sozialen Medien Fehlinformationen verbreitet worden seien, "ohne dass die Polizei hierauf adäquat reagieren hätte können". Diese Lücke werde mit den eigenen Social-Media-Kanälen nun geschlossen.

Michael Liegl, Polizeipräsident und Leiter der Abteilung Einsatz, hatte einige Beispele aus der Region parat und erinnerte unter anderem an den Amok-Fehlalarm an der Albert-Schweitzer-Realschule am 17. November. "Häufig werden in solchen Situationen über die sozialen Medien Informationen weitergegeben, die nicht korrekt sind - bewusst oder unbewusst. Die Folge ist eine enorme Verunsicherung und Reaktionen, die aus Polizeisicht nicht erwünscht sind", so Liegl. Damit seien zum Beispiel Eltern von Schülern gemeint, die sich große Sorgen machten und dann zur Albert-Schweitzer-Realschule gefahren sind. "Man stelle sich vor, es wäre wirklich eine Amoklage gewesen, die Schule ein Gefahrbereich", sagte Liegl. Als Polizei sie es wichtig, in solchen Lagen schnell zu reagieren, die korrekten Erkenntnisse direkt in den sozialen Medien weitergeben und Falschinformationen klarstellen zu können.

Die Abonnenten der neuen Polizei-Kanäle können eine Ergänzung der herkömmlichen Öffentlichkeitsarbeit der Polizei erwarten, also zum Beispiel Polizeimeldungen, Fahndungsaufrufe und Vermisstensuchen, aber auch die Begleitung ausgewählter Einsätze. Außerdem wird das Team Soziale Medien wenn nötig und sinnvoll auch mit den Nutzern in Kontakt treten. Christian Kiener, Polizeirat und Leiter des Präsidialbüros, betonte am Montag allerdings, dass es sich bei der Facebook-Seite und dem Twitter Kanal nicht um Online-Wachen handle: "Hier wird man keine Anzeigen aufgeben können und es werden keine Notrufe entgegen genommen." Außerhalb der regulären Dienstzeiten des Team Soziale Medien wird die EInsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz die Kanäle schichtweise mitbetreuen.

Zur Facebook-Seite der Polizei Oberpfalz
Zum Twitter-Kanal der Polizei Oberpfalz
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