Präses Armin Spießl warnt bei Frauenbund vor negativer Stimmung
Christliches darf nicht entgleiten

Deutliche Worte zur Flüchtlingssituation hat Präses Armin Spießl bei der Jahreshauptversammlung des Frauenbundes gefunden. Dabei ging er auf die christliche Haltung ein und wie sie sein sollte.

Es gebe gerade viel Lob für die neue Can-Do-Nation. "Ist Deutschland im Bereich Mut und Menschlichkeit ein Vorbild für den Rest der Welt", fragte Spießl. Toll sei diese Zuversicht, die Menschen aus anderen Ländern zu uns haben. Christen müssten eine eindeutige, unmissverständliche Botschaft hinaussenden und aufpassen, dass uns das Christliche langsam aber sicher entgleite und sich eine negative Stimmung und Hetze, Angst, Dunkel statt Licht verbreite. "Wir müssen die frohe Botschaft bewusstmachen, denn sie ist eine Flüchtlingsgeschichte par Excellence".

Vorsitzende Regina Völkl stellte das interessante und abwechslungsreiche Programm 2016 vor, das nicht weniger als 16 Aktionen beinhaltet, darunter eine 3-Tagesfahrt nach Straßburg. Im Jahresrückblick erinnerte Schriftführerin Maria Gabler an zahlreiche Vorträge und Zusammenkünfte, so im Fasching, bei Kurzreisen und Bastelabenden. Den Kassenbericht legte Jutta Hartung vor. Die größten Ausgabeposten waren die Neugestaltung und Möblierung des Gruppenraumes, die Patenschaft für eine Priesterausbildung in Indien und die großzügige Unterstützung der St.-Dionysius-Sternsinger. Trotz der vielfältigen Maßnahmen wies die Kassiererin im abgelaufenen Jahr ein Kassenüberschuss aus. Bereits in Planung ist die Anschaffung einer neuen Sitzgelegenheit an der vielbesuchten Lourdesgrotte.

Wahlen standen bei der Hauptversammlung des Frauenbundes nicht auf der Tagesordnung. Dafür berichtete Pfarrvikar Dr. Bruno Kasongo über sein Heimatland Kongo.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.