Presseclub München zu Gast in Weiden und am Schafferhof
Keramikmuseum beeindruckt Journalisten

Konstantin Thomas (rechts vorne, zwischen den beiden Damen) führte die Gäste aus der Landeshauptstadt durch das Keramikmuseum. Die zeigten sich von den Ausstellungsstücken ebenso beeindruckt wie von der Stadt Weiden. Bild: Kunz

Einmal im Jahr lädt der Presseclub München seine Mitglieder zu einem Ausflug ein. Heuer stand das Thema Bier auf der Tagesordnung. Am Freitag besuchte die Gruppe die Bayerische Landesausstellung Bier in Aldersbach. Am Samstagabend folgte ein Besuch am Schafferhof in Neuhaus. Tagsüber besichtigten die Mitglieder des Presseclubs die Stadt Weiden.

Die Idee dazu hatte Vorsitzender Peter Schmalz. "Warum nicht auch mal ein anderes Biergebiet aufsuchen?", meinte er. Da lag es nahe, in die Zoigl-Region zu reisen. Am Vormittag besichtigten die 31 Gäste aus der Landeshauptstadt zusammen mit Dr. Sebastian Schott vom Stadtmuseum Weiden die Altstadt. Nachmittags stand ein Besuch im Internationalen Keramikmuseum auf dem Programm.

"Mediterrane Atmosphäre"


"Wir sind tief beeindruckt von der Stadt, von der Geschichte und der aktuellen Schönheit", bekundete Schmalz. "Wir erleben hier eine mediterrane Atmosphäre." Dem Presseclub gehören Journalisten, Vertreter von Pressestellen und anderer Medien an. "Wir zählen 800 Mitglieder und sind damit der größte Presseclub Deutschlands." Gleichzeitig auch der aktivste. "Wir organisieren 250 Veranstaltungen pro Jahr. Meist Diskussionen mit Politikern, Künstlern und Wirtschaftskapitänen." Die Räume des gemeinnützigen Vereins würden auch medial vermietet.

Begeistert zeigten sich die Medienleute vom Keramikmuseum. Schmalz: "Ich sehe die 5000 Jahre alten Stücke wunderbar präsentiert. Jedes einzelne Exponat ist so dargestellt, als würde es für sich leben." Dies mache deutlich, dass es hier nicht um eine erdrückende Fülle von Ausstellungsstücken gehe. "Der erste Eindruck ist fantastisch."

Das freute natürlich auch den Chef des Fördervereins der "Keramischen", Konstantin Thomas, der die Gäste aus München durch die Ausstellungsräume begleitete. "Wir erklären die Bedeutung des Museums für Weiden, vor allem seine Einbindung in die Porzellan- und Keramik-Stadt." Natürlich betonte Thomas auch den Einfluss des Waldsassener Kastens auf das "Kultur-Viertel" vor Ort und verwies auf die Leihgaben aus den Münchner Museen.
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