Raiffeisenbank und OKV präsentieren neuen Kalender
Dreizehn Seiten eines Jahres

Kunstausstellung ohne Eintrittsgeld Weiden. (kzr) Bereits zum elften Mal erleben die Besucher, Kunden und Interessierte eine Kunstausstellung ohne Eintrittsgeld. Mit dem Raiffeisenkalender 2017 können die Geschäftsfreunde wieder etwas Besonderes in Händen halten. Die Künstler aus der Oberpfalz präsentierten durch die Vorsitzende des Oberpfälzer Kunstvereins (OKV) Irene Fritz wieder ausgewählte Werke in der Raiffeisenbank. Mit dem Umschlagsblatt sind es 13 verschiedene Werke, die den neuen Kalender zieren.

Bis zum neuen Jahr mag's noch ein wenig dauern. Einen künstlerisch wertvollen Vorgeschmack gibt es aber schon jetzt bei der Raiffeisenbank Weiden.

(kzr) Zusammen mit dem Oberpfälzer Kunstverein (OKV) brachte sie zum inzwischen elften Mal einen Jahreskalender heraus. Gestaltet haben die zwölf Monatsmotive und das Umschlagsblatt OKV-Mitglieder. Die Originale sind noch bis Jahresende in der Zentrale in der Bahnhofstraße zu sehen. Kalender gibt's gratis in allen Filialen.

Bei der Präsentation betonte Direktor Hermann Ott die einende Wirkung, die Kunst haben könne. "Kunst denkt nicht in Grenzen. Kunst inspiriert und verbindet, Kunst entdeckt Neues, sie öffnet Räume für den Geist. Kunst schafft einen Nährboden für Menschlichkeit." Direktor Bernhard Wolf überreichte eine Spende an den Verein. Die Grüße des Oberbürgermeisters überbrachte Stadtrat Michael Bihler, auf dessen Vater, den verstorbenen OKV-Vorsitzenden Gerhard Bihler, die Zusammenarbeit zurückgeht. "Die Kalender sind ein wunderschönes Marketingobjekt, auch für die Stadt", lobte er.

Viel Handgemachtes


Die derzeitige OKV-Chefin Irene Fritz stellte die Werke vor. "Handgemachtes wird dieses Mal viel gefeiert, es wird weggekratzt, gespachtelt und gemalt", fasste sie zusammen. Das gilt auch für das Titelblatt, in dem Renate Christin viel Landschaft und Natur zeigt. Der Januar beginnt mit einer Naturstudie von Elisabeth Eiselbrecher, die einen Eisvogel als Motiv gewählt hat. Rätselhaft zwischen pflanzlicher Abstraktion und geisterhafter Gegenständlichkeit ist das folgende Werk "Lichtgestalten" von Gerda Moser. Ingrid Sybille Rott hat ihr Bild "Ohne Titel" genannt. Dafür haben bei ihr die Farben eine umso eindringlichere Wirkung. Im Aprilbild zeigt Stefanie Stangl "das Rind in der Kunst", wie Fritz sagte.

Der realistische Maler Dr. Stefan Ullrich wiederum wagte einen "Blick über die Vohenstraußer Straße". Im Juni kann der Betrachter das "Blütenwunder" von Gisela Walbrunn wahrnehmen, ein meisterliches Farbenspiel. Für das Augustbild "Sommer auf Rügen" hat Bernd Seidl zwischen Flächen und Rundungen jongliert.

Champagner zum Schluss


Wachstum, Vielfalt und aufstrebende Bäume wirken danach bei Edith Baldauf monumental. Steine, rund und in verschiedenen Variationen, bringt Hildegard Jobst mit "Colorful Stones" viel weißer Farbe kühl und dunkel rüber. Die Farbe in ihrer "Landschaft" ist bei Claudia Biller-Fütterer schon entwichen, sie bevorzugt in ihrem Novemberbild "unbunte Farben", die viele Strukturformen bilden. Der Dezember zeigt schließlich keine Landschaft, aber mit wenigen Strichen zwei Gläser Champagner, gestaltet von Christiane Geiß.
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