Raubüberfall: 3-D-Scanner des Landeskriminalamtes München im Einsatz
Ermittlungen nach Raubüberfall auf Hochtouren

Drei Täter hatten am Donnerstag gegen 20.15 Uhr die Bewohner des Hauses überfallen. Bild: ca

Die Ermittlungen in Folge des brutalen Raubüberfalls am Hammerweg in der Nacht zum Freitag laufen auf Hochtouren, teilte am Montag Polizeisprecher Albert Brück mit. Die Ermittlungsgruppe Siedlung habe über das Wochenende mit hohem Personaleinsatz gearbeitet. Auch die Spurensicherung war über das ganze Wochenende in dem Doppelhaus am Hammerweg tätig. Die Weidener Kriminalpolizei wurde dabei zeitweise verstärkt von den Spurensicherungskollegen der Fachkommissariate aus Amberg und Regensburg.


Die drei unbekannten Täter hatten am Donnerstag gegen 20.15 Uhr die drei Bewohner des Hauses überfallen. Ein Ehepaar (68 und 71) und die 89-jährige Mutter der Frau wurden mit Waffen bedroht, gefesselt und geschlagen. Erst gegen 0.45 Uhr verließen die Täter das Haus. In diesem langen Zeitraum von viereinhalb Stunden ist das ganze Haus durchsucht worden. Die Spurensicherungsarbeit ist daher entsprechend aufwändig. Zum Einsatz kam auch der 3-D-Scanner des Landeskriminalamtes München, mit dem es möglich ist, ein Tatgeschehen nachzuvollziehen. Dies wäre auch im Hinblick auf einen späteren Prozess ein wichtiges Beweismittel.

Hohe Motivation

Die Motivation der Polizei sei "sehr hoch", dieses Verbrechen aufzuklären, so Brück. Selbst altgediente Kollegen seien "nachhaltig erschüttert über dieses brutale Vorgehen gegenüber Senioren". Die drei Geschädigten befinden sich nach wie vor in stationärer Behandlung im Klinikum Weiden.
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