Reservistenkameradschaft würdigt zum 55-jährigen Bestehen treue Mitglieder
Zwei sind von Anfang an dabei

Die treuesten Mitglieder wurden beim Jubiläum der Reservistenkameradschaft besonders geehrt. Vorne von links: Heinz Popel, Ehrenmitglied Paul Wendt, Hans Rockinger und Ehrenmitglied Hans-Ulrich Zielonka. Stehend von links: Reinhold Lanzl, Horst-Peter Zielonka, Vorsitzender Werner Holl, Franz Hacker und Berthold Preisinger von der Patenkameradschaft Flossenbürg, Jürgen Weith (hinten) sowie stellvertretender Kreisvorsitzender Siegfried Woppmann. Bild: mm

Klein, aber fein und mit einem zünftigen Sommerfest feierte die Reservistenkameradschaft ihr 55-jähriges Bestehen. Zwei Männer standen dabei im Mittelpunkt.

Denn beide halten der Kameradschaft seit dem Gründungsjahr 1961 die Treue: Ehrenmitglied, Oberfeldwebel der Reserve Paul Wendt und Oberfeldwebel der Reserve Hans Rockinger.

Vorsitzender Werner Holl würdigte ihren vorbildlichen Einsatz. Beide sind heute noch bei jeder Monatsversammlung und bei allen wichtigen Veranstaltungen dabei. Wendt gestaltete als Vorsitzender über Jahrzehnte mit Ideenreichtum und unermüdlichem Eifer das Vereinsleben. Auf seine Initiative geht unter anderem der Reservistengarten auf einem Pachtgrundstück der Stadt zurück.

Holl freute sich außerdem über den Besuch von Ehrenmitglied Hans-Ulrich Zielonka. Er stand ebenfalls lange Jahre an der Spitze der Kameradschaft und wurde bereits vor einem Jahr für 40-jährige Treue ausgezeichnet. Drei Mitglieder, die heuer runde Jubiläen feiern, konnten am Sommerfest nicht teilnehmen. Ihnen werden die Urkunden und Anstecknadeln beim Jahresabschluss nachgereicht. Mit Beifall quittierten die Zuhörer die Grußadresse des ebenfalls verhinderten Ehrenmitglieds, Leutnant d. R. Lorenz Kiener. Seine Frau, Elisabeth Kiener, überraschte mit einer Spende.

Stabsfeldwebel d. R. Siegfried Woppmann betonte, dass Weiden die älteste Kameradschaft in der Kreisgruppe Oberpfalz Nord des Reservistenverbandes ist. Auch im Namen des Kreisvorsitzenden Manfred Zettl und des Kreisorganisationsleiters Günter Bogner dankte er für das große Engagement der aktiven Reservisten bei militärischen Ausbildungs- und Schießveranstaltungen auf überörtlicher Ebene. "Die Patenschaft mit den Flossenbürger Reservisten funktioniert bestens. Das ist einzigartig in der nördlichen Oberpfalz", erklärte Siegfried Woppmann.

Bei einem prächtigen Kaffee- und Kuchenbuffet, Bier vom Fass und Grillspezialitäten gab es viel zu erzählen. Manche Anekdote aus dem Leben in der Ostmarkkaserne trug Hauptmann d. R. Hermann Raab bei. Der ehemalige Batteriechef bei den 105er Artilleristen hatte die weiteste Anreise auf sich genommen. Er war aus Schmölln gekommen.
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