Rettungshubschrauber fliegt weiter nur tagsüber
Innenministerium lehnt Nachteinsätze wegen hoher Kosten ab

Tagsüber hebt er bereits seit über fünfeinhalb Jahren ab: der Rettungshubschrauber Christoph 80. Bild: Wilck

Ja, die Luftrettungsstation am Standort Latsch ist gerüstet. Sie kann theoretisch nachts ebenfalls angeflogen werden. Praktisch wird das aber auch künftig nicht der Fall sein. Dies teilte das Innenministerium auf Nachfrage von Dr. Karl Vetter, Abgeordneter der Freien Wähler, mit.

Einen Vorstoß in dieser Sache unternahm Alois Frank, Vorsitzender der Freien Wähler Weiden. Ihn - wie auch einst schon CSU- und SPD-Kollegen der Region - trieb um, dass der Hubschrauber Christoph 80 eine große, weil schnelle Unterstützung im nächtlichen Rettungsdienst für die weitläufigen angrenzenden Flächenlandkreise Neustadt und Tirschenreuth darstelle. Aber: "Die Weidener Luftrettung wird auf absehbare Zeit auch weiterhin keine Einsätze in der Nacht fliegen können", informiert die FW-Landtagsfraktion über die Antwort aus dem Ministerium, das auch Gründe nennt. So scheitere die Ausweitung auf den Nachtflugbetrieb weiter hauptsächlich an den hohen Kosten, unter anderem für das dann zusätzlich notwendige Personal.
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