Sanierung von St. Sebastian: Bezirksvertreter betonen Dringlichkeit und machen sich für ...
„Zeichen stehen auf Sturm“

Besuch vom Bezirk: Ihre Hilfe bei der Sanierung von St. Sebastian erklärten Toni Dutz, Lothar Höher und Heimatpfleger Dr. Tobias Appl (Vierter, Sechster und Siebter von links). Das freute den Förderverein mit Wolfgang Lindner (von links), Werner Wilzek, Vorsitzendem Karl Arnold, Egid Mühlbauer, Hans Kaltenecker und Josef Karl. Bild: Götz

St. Sebastian ist vieles. "Wichtig für Weiden" zum Beispiel, wie Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl feststellt. "Ein Stück Kulturgut", wie Werner Wilzek vom Förderverein für den Erhalt der Kirche sagt. Außerdem ist es ein beliebter Ort für Hochzeiten. Und damit auch der richtige Platz, um ein Versprechen zu erneuern.

Genau das geschah bei Appls Besuch in dem sanierungsbedürftigen Gebäude. Er hatte die Bezirkstagsvertreter Lothar Höher und Toni Dutz dabei, die ihre Unterstützung zusicherten. Erneut. Denn schon einmal, vor rund drei Jahren, hatten Höher und Appl einen Sanierungszuschuss des Bezirks in Höhe von fünf Prozent der förderfähigen Kosten in Aussicht gestellt. Nachdem es mit der Maßnahme vorerst nichts geworden war, wurde auch der Antrag beim Bezirk zurückgestellt. Nun aber, am 5. Juli, soll der Kulturausschuss darüber entscheiden.

Höher und Dutz versprachen, sich für ein positives Votum starkzumachen. Die Entscheidung solle zudem noch einmal die Dringlichkeit der Maßnahme verdeutlichen, so Höher. "Die Zeichen stehen auf Sturm." Schließlich müsse die Sanierung sehr rasch angegangen werden. Der Förderverein zeigt sich zuversichtlich, dass dies tatsächlich bald der Fall sein wird. 630 000 Euro kostet die Maßnahme. Eine Lücke von 200 000 Euro muss der Verein schließen, durch Spenden oder eben durch Förderungen wie die vom Bezirk. Laut Beirat Hans Kaltenecker ist etwa die Hälfte davon bereits geschafft. Ziel sei, bis zum Herbst auch den Rest zusammenzutragen. So dass die Sanierung im kommenden Jahr beginnen könne.
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