Schüler helfen sich selbst
Lotsenmännchen als "Aufwecker" für Autofahrer

Schülerlosten werden ab der siebten Klasse ausgebildet. Die Pfreimder Landgraf-Ulrich-Schule hatte auch elf zuverlässige Lotsen, aber sie sind leider mit der Entlassfeier von Bord gegangen. Laut Lehrer Martin Neukam verfügt die Schule derzeit nur noch über drei Freiwillige. Und in Zeiten der rückläufigen Schülerzahlen ist kaum eine Änderung in Sicht. Am Lotsenübergang an der Nabburger Straße würden sich Kinder, Eltern und Lehrer eine Drückampel oder zumindest ein warnendes Blinklicht wünschen. Doch das ist Zukunftsmusik. Damit die Kinder trotzdem sicher zur Schule kommen, startete Techniklehrer Josef Rötzer mit der Klasse M9b und ihrer Lehrerin Melanie Meier-Schott ein zweiwöchiges Technik-/Kunstprojekt. Mit Unterstützung der Schreinerei Lippert sind Schülerlotsenmännchen aus Holz entstanden. Nun sollen die Männchen gut sichtbar vor dem Übergang als "Aufwecker" für Autofahrer dienen.

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