Schüler inszenieren das Anti-Drogen-Stück „…"dann habe ich NEIN gesagt!“"
Viele Alternativen zur Sucht

Auch wenn das Leben als Teenager oft verwirrend ist: Gute Freunde helfen auch durch schwere Zeiten. Und Bastian (..., links) kriegt tatsächlich die Kurve. Bild: Otto

Probleme in der Schule, Ärger mit den Eltern, Ausgrenzung durch Mitschüler. Wer dann noch labil ist, sucht die schnelle Lösung in der Droge. Wie Jugendliche der Sucht widerstehen, zeigt ein Theaterstück der Max-Reger-Mittelschule.

Das Stück "... dann habe ich NEIN gesagt!" zeigt, wie Basti fast ins Verderben schlittert. Sein Leben verlief bisher eigentlich ganz gut. Er hat eine Freundin, spielt leidenschaftlich gerne Basketball, nur die Schule war für ihn schon immer eine lästige Pflichtveranstaltung. Aber plötzlich steht er kurz vor einem vierwöchigen Schulausschluss. Damit bricht für Basti eine Welt zusammen, und er beginnt an allem zu zweifeln, vor allem an sich selbst. In diesem Gefühlschaos trifft er Johnny, der ihn zu einer coolen Party einlädt.

Schwere Entscheidung


Basti steht vor einer schweren Entscheidung: Geht er zur Party oder fährt er mit seinem Basketballverein in das schon lange geplante Zeltlager? Er sucht die Gefahr und geht fast darin unter. Gerade noch rechtzeitig besinnt er sich auf sein altes Leben und seine Freunde.

"... dann habe ich NEIN gesagt!" haben Schüler der Max-Reger-Mittelschule, der Sophie-Scholl-Realschule und des Staatlich Beruflichen Schulungszentrum (BSZ) Neustadt mit Lehrerin Dagmar Meier und mit dem "Magischen Projekt" umgesetzt. Nach der öffentlichen Premiere wird das Stück nun bei sechs Schulaufführungen zu sehen sein.

Die Max-Reger-Schule organisiert regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Verein "Das Magische Projekt" Theaterprojekte mit Schülern der Max-Reger-Schule, die als ergänzendes Angebot nach dem Unterricht bestehen.

Die Theaterprojekte sind so angelegt, dass keine bestehenden Materialien auf die Bühne gebracht werden, sondern dass die Stückentwicklung - eng an der Lebenswelt der beteiligten Jugendlichen - maßgeblicher Teil des Theaterprojektes ist. Von der Regionalen Präventionsstelle Need NO Speed kam die konzeptionelle Beratung und finanzielle Unterstützung. Außerdem bietet die Initiative im Nachgang des Theaterbesuchs einen Präventions-Dialog für die Schulen an, die die Aufführungen besucht haben an.
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