SGW und WGS planen Investitionen von rund 20 Millionen Euro
"Stadtbau-Gruppe macht große Freude"

Ein gewaltiges Investitionspaket schnürt die Stadtbaugruppe. Sie wird 2016 und 2017 insgesamt rund 20 Millionen Euro investieren, kündigten Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Geschäftsführer Günther Kamm gegenüber dem NT an. Für den Aufsichtsrat stellte Seggewiß fest: "Die Stadtbau-Gruppe macht große Freude."

Die Stadtbau-Tochter WGS steckt in vier großen Projekten: Sie ist mit der Übernahme der Allee-Tiefgarage sowie der Parkdecks Friedrich-Ebert-Straße und Naabwiesen der größte Parkplatzanbieter der Stadt. In die Modernisierung der beiden Parkdecks fließt jährlich eine halbe Million. Dazu gibt es wichtige Überlegungen: Die Einfahrt des Parkdecks Naabwiesen soll in Richtung Weigelstraße verlagert werden. Da große Nachfrage besteht, denkt man darüber nach, Stellplätze im Parkdeck Friedrich-Ebert-Straße zu privatisieren. Allerdings sei dabei die Aufteilung der "Betriebs- und Infrastrukturkosten" noch nicht geklärt.

Zur Allee-Tiefgarage wiederum sagte Kamm: "Wir sind stolz, dass wir die Sanierung so gut hinbekommen haben." Jedoch gebe es bei der Belegung noch "stark Luft nach oben". Deshalb werde über eine neue Gebührenstruktur nachgedacht.

Ebenfalls mustergültig verlief die Sanierung des einstigen EAW-Verwaltungsgebäudes. Der Backsteinbau wird zur Jahresmitte komplett saniert und an Malteser Hilfsdienst sowie Finanzkasse vermietet sein. "Wir haben das historische Gebäude gerettet und neu genutzt. So stelle ich mir Stadtentwicklung vor", betonte Seggewiß. Noch 2016 soll das Projekt "Steigerwald" enden. "Wir können uns nicht vorstellen, dass wir mit Verlust rausgehen", versicherte Seggewiß. Der Wald sei als "Türöffner" für West IV nötig gewesen. In Vorbereitung ist ein weiteres Großprojekt in Sachen Stadtentwicklung.

Natürlich würden für die laufende Sanierung des Wohnungsbestandes ausreichend Gelder zur Verfügung gestellt. Neben dem Neubau der SGW-Zentrale ist das Projekt "Hammerweg Mitte" das größte Vorhaben: Auf dem Möstel-Areal entstehen für 8,5 Millionen Euro 15 Mietwohnungen sowie in einem weiteren Gebäude 14 Eigentumswohnungen, die von drei Penthouse-Wohnungen gekrönt werden. Nach Westen schließen fünf Stadthäuser die Wohnanlage ab, in deren "Innenhof" eine Tiefgarage mit 32 Stellplätzen geplant ist.
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