Siedler bauen weiter auf Witzl
Weidener Dachverband bestätigt Vorstand

Horst Witzl bleibt Chef der Siedler in der Stadt. Die Delegierten der Weidener Siedlergemeinschaften wählten ihn für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Dachverbands. Bei der Jahreshauptversammlung im Siedlerheim Moosfurt bestätigten sie zudem Edi Nickl als Stellvertreter. Die Kasse führt Hermann Magerl, die Protokolle schreibt Karl Ertl. Neu ist Luise Amschl von den Brandweihersiedlern als Kassenprüferin. Erich Bäumler steht ihr zur Seite. Karl Ertl geht als Delegierter zum Heimatring. Delegierte zur Bezirksversammlung sind Horst Witzl und Edi Nickl.

Im Tätigkeitsbericht blickte Witzl auf Betriebsbesichtigungen unter anderem beim AWO-Seniorenheim in der Maistraße und im neuen Gebäude des Bezirksverbands zurück. Ferner erwähnte er das Grillfest mit den Delegierten, das Seniorentreffen der Stadt am Schießlweiher und das Jahresabschlusstreffen. Gut sei die Teilnahme an der Busfahrt nach Furth im Wald gewesen. Der Dachverband beteiligte sich am Blumenschmuckwettbewerb, am Tag der Heimat und am Landesverbandstag in München.

Kritik zum Straßenausbau


Die ehemalige Bürgermeisterin Elisabeth Kraus erinnerte an die Arbeit des Dachverbandes über Jahrzehnte. Sie dankte dem Team für den wichtigen Einsatz und das Engagement für den Siedlergedanken. Auch CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch dankte für die ehrenamtliche Tätigkeit. Leider würden die Menschen, die ein Amt übernehmen wollen, immer weniger, bedauerte er. Zu den Straßenausbaubeiträgen sagte Pausch: "Die Stadt kann ohne den Einzug der Beiträge der Anwohner natürlich nicht leben. Jedoch fallen sie nicht an, wenn sie nur den Straßenunterhalt betreffen."

Pausch widersprach dem Vorhalt eines Mitglieds. Nach dessen Vermutung wartet die Stadt beim Unterhalt der Deckschicht so lange zu, bis eine größere Maßnahme unausweichlich ist und dann der gesamte Straßenausbau vorgenommen wird.

Stellvertretender Bezirksvorsitzender Hans-Jürgen Meier erinnerte daran, dass der Mitgliederschwund auch die Interessengemeinschaft Wohneigentum betrifft. So sollte der Name Siedlerbund nicht mehr verwendet werden. "Interessengemeinschaft" wäre da schon besser.
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