Siedlergemeinschaft Rehbühl ehrt treue Mitglieder
Rosen und Tulpen fürs Revers

Das Siedlerfest kam super an, Bierbänke zum Ausleihen sind sehr begehrt. Aber das Wichtigste sind für den Vorsitzenden Hans-Jürgen Meier (Zweiter von rechts) am Abend der Hauptversammlung die treuen Mitglieder der Siedlergemeinschaft Rehbühl. Er und Bezirksvorsitzender Christian Benoist (links) ehrten sie. Bild: R. Kreuzer

Wer ein echter Siedler am Rehbühl ist, nimmt schon mal Urlaub für das Siedlerfest. Schließlich dauert es, auf- und abzubauen - sowie das Fest gebührend zu feiern. Aber es lohnt sich auch, erklärte der Vorsitzende der Gemeinschaft, Hans-Jürgen Meier, bei der Hauptversammlung im Gasthaus Strehl. Denn das Fest ist die Haupteinnahmequelle des Vereins. 10 Hektoliter Getränke flossen, 260 Paar Bratwürste, 250 Steaks und 30 Torten ließen sich die Gäste schmecken. Zahlreiche weitere Veranstaltungen wie die Muttertagsfeier, das Herbstfest oder die Radltour kamen ebenfalls gut an. Zudem trat der Verein dem Stadtjugendring bei.

446 Personen stark


Aktuell zählen 446 Personen, davon 42 Kinder, zu den Rehbühl-Siedlern. Weil es sich um Familienmitgliedschaften handelt, weist der Verein somit 243 Mitglieder aus. Einigen davon kam eine besondere Ehre zuteil. So erhielten Hans Übelacker, Friedrich Krös, Adolf Bogner und Agnes Lobenhofer für 50 Jahre Mitgliedschaft das Treuezeichen in Gold, die Rose. Die Tulpe ging an Michael Girke für 40 Jahre. 30 Jahre sind Maria Schraml und Hans Weigl dabei. Silber erhielten Benno Übelmesser und Theresia Ginzel für 20 Jahre. Die Nadel in Bronze bekamen Edwin Ertl, Hubert Baierl, Susanne Hartwig, Maria Grundler, Christine Völkl und Ingrid Neubauer.

Gerätewart Reinhard Stauber berichtete von zahlreichen Ausleihen. Besonders beliebt waren die Bankgarnituren sowie der Vertikutierer. Jugendwartin Andrea Zahn freute sich vor allem über die gelungene Oster-Aktion, bei der die Kleinen im Garten nach Naschereien gesucht hatten. Seniorengruppenleiter Horst Witzl berichtete etwa über Treffen im Maria-Seltmann-Haus und die Fahrt zum Regensburger Christkindlmarkt.

Schutz vor Einbruch


Bürgermeister Lothar Höher überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters. Er sprach auch über aktuelle Stadtentwicklung und sagte: "Danke dem Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Aber wir kommen an unsere Grenzen." Danke sagte auch Günther Magerl vom Heimatring für das rege Vereinsleben und die Einbindung von Jugend und Senioren: "Eure Vielzahl von Veranstaltungen muss erst einmal bestritten werden."

Lange sprach Bezirksvorsitzender Christian Benoist etwa über die Verteuerung der Mitgliederzeitung. Zudem bat er um Spenden, damit die Gartenanlage um den Neubau in Weiden-Nord endlich angepflanzt werden könne. Das ausgefallene Referat über Einbruchsschutz wird am 5. April neu angesetzt.
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