Siedlergemeinschaft Rehbühl in Gedanken ganz nah bei den Verstorbenen
Reservisten halten Ehrenwache

Gemeinsam legten Stadtrat Karl Bärnklau und Vorsitzender Hans-Jürgen Meier den Kranz am Mahnmal nieder. Die Reservistenkameradschaft hielt die Ehrenwache mit Fackeln. Bild: R. Kreuzer

Im November sind die Gedanken und Gefühle ganz nah bei den Verstorbenen. Am Totensonntag hielten die Siedlerfreunde Rehbühl Besinnung und Gedenken in langer Tradition der verstorbenen Siedlerfrauen und -männer. Mit einem Schweigemarsch durch den Ortsteil erreichten sie den Gedenkstein. Die Fahne trugen sie voran.

"Es ist eine Tradition, am Totensonntag der Verstorbenen der Siedlung zu gedenken. Der Monat November, auch Trauermonat genannt, gilt der Besinnung und Trauer Zeit und Raum", sagte Vorsitzender Hans-Jürgen Meier. Er gedachte der in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder mit Namen: Helga Buchmann, Regina Bodensteiner, Maria Halfar, Richard Heubusch und Adam Wach.

60 Millionen auf der Flucht


In diese Gedenkstunde am Mahnmal schloss Stadtrat Karl Bärnklau in seiner Gedenkrede den geschichtlichen Rückblick auf 70 Jahre ohne Krieg ein. "Auch wenn wir seit 70 Jahren Frieden haben, sind wir doch von Kriegen und Gewaltherrschaft in der Welt betroffen", so Bärnklau. Deutsche Soldaten sind wieder direkt in Kampfeinsätze verwickelt oder unterstützen befreundete Nationen.

"60 Millionen Menschen befänden sich auf der Flucht, einige von ihnen hätten Zuflucht in Weiden gefunden, sagte Bärnklau. "Da die Freiheit des Einzelnen immer da endet, wo die Freiheit anderer beschnitten wird, wird es Zeit, dass wir unsere Kreativität und Schaffenskraft für ein friedliches Zusammenleben und damit für eine nachhaltige und gerechte Wirtschaftsweise einsetzen", so Bärnklau.
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