Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl setzt auf Neuanfang
Nach Knatsch Teamgeist gefragt

Gisela Chacon (rechts) leitet jetzt die Geschicke der Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl, unterstützt von ihrer Stellvertreterin Sieglinde Bauer und dem in seinem Amt bestätigten Kassier Johann Ram. Das Trio und die weiteren Vorstandsmitglieder sollen den erfolgreichen Neustart der Siedlergemeinschaft meistern. Bild: Kunz

Es gab offensichtlich Knatsch in der Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl. Doch was genau sich hinter den Kulissen zugetragen hatte, darüber schwiegen sich die Verantwortlichen in der Jahreshauptversammlung aus. Sie setzen voll auf einen Neuanfang - mit einer neuen Vorsitzenden.

Auf schwierige Zeiten folgt der Neustart mit geballerter Frauenpower. Nachdem während der Amtszeit nicht nur der mittlerweile verstorbene 1. Vorsitzende, sondern auch der Kassier und die Kassenrevisorin von ihren Ämtern zurückgetreten waren, war es für die verbliebenen Vorstandsmitglieder in den letzten Wochen und Monaten nicht leicht, den Fortbestand der Siedlergemeinschaft aufrecht zu erhalten.

Zwei Frauen an der Spitze


In der Jahreshauptversammlung am Samstag im katholischen Pfarrheim zeigten die Mitglieder dann doch, dass es mit ihrer Siedlergemeinschaft weitergehen soll. Mit Gisela Chacon wählten sie einstimmig eine Frau an die Spitze der Gemeinschaft. Ebenso einstimmig wurde Sieglinde Bauer zu ihrer Stellvertreterin gewählt. Kassier Johann Ram wurde - ebenfalls einstimmig - in seinem Amt bestätigt.

Einziger Wermutstropfen an diesem Tag: Das Amt des Schriftführers konnte nicht besetzt werden. Diese Aufgabe muss sich das Vorstandstrio daher zunächst teilen. Der amtierende stellvertretende Vorsitzende Klaus Kunz begrüßte Norbert Uschald vom Heimatring sowie den Vorsitzenden des Dachverbandes der Weidener Siedlergemeinschaften, Horst Witzl, Bezirksrevisorin Inge Kellermann und Landespressesprecher Stefan Zrenner.

Letzerer verwies darauf, dass durch den Rücktritt von Teilen der Vorstandschaft eine außerordentliche Mitgliederversammlung notwendig geworden war, in der die verbliebene Vorstandschaft mit der Klärung verschiedener Sachverhalte beauftragt wurde. Das Ergebnis dieser Recherche trug Kunz vor.

Es endete mit dem Vorschlag der Vorstandschaft, auch die zurückgetretenen Vorstandsmitglieder zu entlasten. Johann Ram gab sodann einen positiven Kassenbericht für die Dauer seiner kurzen Amtszeit, bevor Bezirksrevisorin Inge Kellermann noch einmal kurz das Ergebnis ihrer beiden Revisionen erläuterte.

Sie verwies allerdings darauf, dass die Details bereits in der außerordentlichen Versammlung genannt worden seien. Am Ende wollten die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dann aber doch einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen und entlasteten in Einzelabstimmung über jedes zurückgetretene und amtierende Vorstandsmitglied alle Betroffenen.

Treuenadeln für 40 Jahre erhielten: Barbara Jarczak, Stadtrat a. D. Josef Melch und Karl Hammerl. Im Zuge der Neuwahlen wurden neben der bereits erwähnten Vorstandschaft noch nachstehende Positionen besetzt: Kassenrevisoren: Georg Helgert und Klaus Kunz, Vereinsausschussmitglieder: Irmgard Wolfram, Anna Häusler und Ernst Gicklhorn. Delegierte zum Heimatring: Sieglinde Bauer und Irmgard Wolfram.

Eintrag ins Vereinsregister


In ihrem Schlusswort verwies die neue Vorsitzende auf den Teamgeist, der künftig notwendig sei, um die Siedlergemeinschaft aktiv zu gestalten. Zugleich bat sie die Anwesenden um Zustimmung für die Registrierung der Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl als eingetragener Verein. Auch diesem Wunsch wurde entsprochen.
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