Silke Popp („Dahoam is dahoam“) ist verwandt mit Hans und Alois Schröpf
Serienstar besucht Tante Liesl in Weiden

"Dahoam is dahoam". 2017 geht die Serie ins zehnte Jahr. Serienstar Silke Popp ist seit 2010 dabei. Sie spielt im fiktiven Dorf Lansing die ehemalige Sekretärin der Geschäftsleitung in der örtlichen Brauerei, eine golfspielende Mutter, die ihre Probleme selbst löst und neuerdings auch Buchautorin ist.

Mit einem Teil des Ensembles besucht Silke Popp als Ehrengast die Süddeutschen Karl-May-Festspiele in Dasing, wo heuer "Winnetou II" gezeigt wird. Dabei erzählt uns Silke Popp, dass sie verwandtschaftliche Verbindungen zu Weiden hat.

Die Kommunikationswissenschaftlerin und Werbepsychologin, die auf Schauspielerei umsattelte und in Serien wie "Rosenheim-Cops", "Heiter bis tödlich", "Marienhof", "Soko 5113" oder "Kreuzfahrt ins Glück" spielte, ist die Großcousine des ehemaligen Weidener Oberbürgermeisters Hans Schröpf. Um das genaue Verwandtschaftsverhältnis zu ermitteln, muss sie mit "dahoam" in Arzberg telefonieren. Ergebnis: "Mein Vater Werner Popp ist der Cousin von Hans und Alois Schröpf. Meine Oma Josefine - Fine- ist gebürtige Weidenerin und eine geborene Schröpf. Sie hat nach Arzberg bei Marktredwitz geheiratet." Sie selbst sei ebenfalls Arzbergerin, wohne aber schon seit 23 Jahren in München.

Weitere Verwandte


Eine weitere in Weiden lebende Verwandte sei Liesl Pongratz, die am Fichtenbühl wohnt. "Die besuche ich manchmal. Wenn ich von München nach Arzberg fahre, komm ich ja an Weiden vorbei. Das Fichtelgebirge liegt mir halt immer noch sehr am Herzen."

Weiden gefalle ihr gut. "Eine hübsche Stadt." Die Familientreffs spielten sich immer bei "Tante Liesl" ab. "Dort treffe ich dann auch den Alois Schröpf und früher eben den Hans." Leider reduzierten sich diese Treffen meistens auf Familienfeiern, wie es eben in erweiterten Verwandtschaftskreisen so üblich ist. Wegen ihres zeitaufwendigen Engagements bei "Dahoam is dahoam" komme sie ohnehin nicht mehr so oft nach Hause.

Der Kontakt zu den Süddeutschen Karl-May-Festspielen in Dasing sei über die Eltern von Tessa Bauer, Dieter und Moni Bauer, zustande gekommen. "Es war geplant, dass ich bei den Festspielen mitmachen sollte, was sich dann aber wegen ,Dahoam is dahoam' erübrigt hat." Seit dem Tod von Westernsänger Fred Rai im vergangenen Jahr zeichnet Tessa Bauer für das Rai-Reiten verantwortlich, hat den Reit-Stil heuer auch auf einen Stall bei Amberg ausgeweitet.

Rai-Reiten sei eine Art Philosophie, unterstreicht Silke Popp. Weil das Pferd ohne Gebisse, Sporen und Peitsche geführt werde und die Psyche und Verhaltensweise der Pferde im Mittelpunkt stünden. Ihr Pflegepferd in Dasing heiße "Monti". Das Dasinger Ensemble wird am 3. September den "Dahoam is dahoam"-Fantag auf dem Produktionsgelände besuchen.
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