SMV würzt Abiturfeier an FOS/BOS mit Showeinlagen
Humorvoller Abschluss

Für alle Schüler mit einem Notendurchschnitt bis einschließlich 1,8 gab es Preise im Gesamtwert von 1650 Euro. Zu dem großartigen Ergebnis der Gruppe I beglückwünschten die Absolventen Jürgen Gleixner (stellvertretender Schulleiter, von rechts), Alois Hösl (Vertreter des Fördervereins), Professor Dr. Manfred Beham (OTH, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) und Gabriele Dill (Schulleiterin). Bilder: Claudia Köppel (2)
 
Zu den besten Schülern der Gruppe II gehörten auch drei Telekollegiaten. Zu den herausragenden Ergebnissen gratulierten am zweiten Abend Waltraud Koller-Girke, Vorsitzende des Fördervereins (rechts), und Oberstudienrat Florian Staufer (zweite Reihe, Zweiter von rechts) mit Sonnenblumen und wertvollen Geschenken.

Wenn die FOS/BOS Weiden zur Abiturfeier lädt, ist volles Haus garantiert. Kein Wunder, bei so vielen Absolventen. 480 junge Damen und Herren nehmen in der Stadthalle in Neustadt ihre Zeugnisse entgegen. Darunter erstmals 16 Telekollegiaten.

/Neustadt. Angesichts der gewaltigen Schülerzahl wurden die Absolventen in zwei Fest-Gruppen aufgeteilt. Bei den zweitägigen Feierlichkeiten sorgte die Schülermitverantwortung der FOS/BOS mit einer Showeinlage der besonderen Art für beste Stimmung: Drei Mülltonnen standen auf der Bühne. Ihr Inhalt: zum Schießen komisch. Abwechselnd lugten Jonas Meiler, Timmy Schlesinger und Lorenz Sörgel aus den Tonnen hervor und gaben Hits wie "Manamana" und "We will rock you" zum Besten.

"Lächeln gibt Licht"


Mit viel Humor und Herzlichkeit gratulierte auch Schulleiterin Gabriele Dill den Abiturienten zu ihrem Erfolg. Dabei lobte die Chefin nicht nur die schulischen Leistungen der jungen Leute, sondern auch deren "energiebewusstes Verhalten". Denn immer wieder hätten die Schüler bewiesen, dass "ein Lächeln weniger koste als elektrischer Strom und viel mehr Licht gebe". Mit der mit dem Abitur gewonnenen Freiheit gelte es, verantwortlich umzugehen: "Ihre Talente und Wünsche sind Ihr Wegweiser", sagte Dill.

Die Ansprache des stellvertretenden Schulleiters Jürgen Gleixner stand ganz im Zeichen des "Wachstums". "Äußerlich sind Sie dieselben geblieben und trotzdem gewachsen." Für Wachstumsschübe hätten gute Noten, zwischenmenschliche Beziehungen, Erfolge auf der Bühne und das Abitur gesorgt. Am Ende bat Gleixner die Absolventen, in ihrer nun folgenden Wachstumsphase dem Schulmotto "Freude am Lernen - Freude am Leben" treu zu bleiben.

Dass dieser Leitgedanke Früchte trägt, belegten die Ergebnisse des Abiturjahrgangs. Bei 48 Schülern stand die Eins vor dem Komma. Vier Absolventen haben sich für die Elite-Prüfung qualifiziert. Einen Sonderapplaus gab es für die beiden Schulbesten, Theresa Frisch (1,1) und Hannah Mehler (1,1). Lea Köstler (1,6) sicherte sich mit ihren Leistungen in Mathematik, Physik, Chemie und Technologie den MINT-Preis der OTH, überreicht von Prof. Dr. Manfred Beham. Schulbester der 16 Telekollegiaten war Christoph Schmid mit der Traumnote 1,0.

Stellvertretend für die zahlreichen Erfolge der Fach- und Berufsoberschüler präsentierten Lena Wacker und Laura Wiebe ihre beim europäischen Wettbewerb als deutschlandweit beste Beiträge ausgezeichneten Filme. Dass die Schüler der FOS/BOS auch musikalisch top aufgestellt sind, bewies die Band "After School", die ein letztes Mal unter der Leitung von Gerhard Schwab spielte.

Elternbeirat gratuliert


Pfarrerin Stefanie Endruweit und Wolfgang Nicklas, Fachbetreuer Religion, gestalteten die ökumenische Feier. Die Glückwünsche des Elternbeirats überbrachte dessen Vorsitzender Richard Fischer. Im Namen der SMV dankten Florian Neumann und Andreas Hecke der Schulfamilie.

480 AbiturzeugnisseInsgesamt 464 Abiturzeugnisse gab es an der FOS/BOS. Wenn man die Telekollegiaten hinzurechnet, sogar 480. Von den Abiturienten erlangten 398 die Fachhochschulreife, 66 das fachgebundene Abitur, davon 75 Prozent die allgemeine Hochschulreife. Über eine "echte Eins" freuten sich Theresa Frisch (1,1), Hannah Mehler (1,1), Sina Englert (1,2), Jasmin Lippert (1,2), Johanna Gradl (1,4), Katharina Heuberger (1,4), Thomas Bartl (1,5) und Jonathan Tröbs (1,5). Erstmals wurden 16 Telekollegiaten verabschiedet. Mit einer echten Eins brillierten Christoph Schmid (1,0) und Christoph Schindler (1,2). (swi)
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