SPD-Rundgang mit Anwohnern der Konradshöhe
Flüsterasphalt bewährt sich

Bürger und SPD-Politiker aus dem Weidener Süden beim Abmarsch zum politischen Abendspaziergang. Unterwegs fanden sich immer wieder Bürger, die die Gruppe begleiteten. Bild: hfz

Zu einem Abendspaziergang lud der SPD-Ortsverein Rothenstadt/Konradshöhe Bürger des Ortsteils ein. Die Anwohner hatten Gelegenheit, bei Fraktionsvorsitzendem Roland Richter und Stadträtin Gabriele Laurich Mängel anzusprechen und Lösungen vorzuschlagen. "Wir versenden keine Fragebögen. Wir reden mit Ihnen", begrüßte Ortsvereinsvorsitzender Gerold Gleißner im Biergarten der Pizzeria Luana eine stattliche Gruppe von Interessierten.

Der Vorsitzende des Bauvereins Konradshöhe mit seinen 110 Wohneinheiten, Ludwig Stangl, bemängelte die Engstelle im Bereich Konradshöhe 17 bis 23, hervorgerufen durch parkende Autos und die schmale Straße. Der Bauverein würde mit Genehmigung der Stadt in Eigenleistung Parkbuchten entlang der Straße - auf Vereinsgrund - schaffen. Stangl sprach ein weiteres Ärgernis an: Der Zustand der nördlichen Von-Gluck-Straße und besonders den Bürgersteig. "Dieser stellt eine tatsächliche Unfallgefahr dar", erkannte Richter.

Ein Abstecher zur Konradsruh' gewährt einen herrlichen Blick über die Stadt Weiden. Allerdings fehlen hier seit geraumer Zeit die Ruhebänke. Bürger regten eine Wiederbeschaffung, eventuell durch Sponsoren, an. Einhellige Meinung war, dass sich die Lärmsituation nach Aufbringung des Flüsterasphalts auf der A 93 erheblich verbessert hat. Lediglich höher gelegene Teile des Ortsteils nehmen die Autobahngeräusche noch wahr.

Der ganze Ortsteil ist Tempo-30-Zone. Einige Anwohner der Jägerstaße beschwerten sich, dass viele Autofahrer dieses Limit nicht einhalten. Dabei sei die Straße von Fußgänger, Schülern, Radfahrern gut frequentiert. "Zumindest eine deutliche Fahrbahnmarkierung könnte hier schon Abhilfe schaffen." Vorgeschlagen wurde auch der gelegentliche Einsatz von mobilen Tempomessgeräten. Für die Regensburger Straße zwischen der Einfahrt zur Konradshöhe und dem OBI-Kreisverkehr wurde ebenfalls "Tempo 30" angeregt. Hier befinden sich zwei Bushaltestellen, Kirche und Kindergarten.

Alles in allem konnten sich die SPD-Politiker ein doch positives Bild von diesem Ortsteil machen. "Die Bürger hier sind mit Wohnsituation, Infrastruktur und Versorgungsmöglichkeiten durch die Anbindung an die Regensburger Straße zufrieden", stellte Gleißner fest.
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