SPD Stadtverbandskonferenz
Neuwahl

Viel geschafft und noch viel vor: Sie alle wollen weiter für den SPD-Stadtverband um Vorsitzenden Norbert Freundorfer (rechts) wirken. Bild: hcz

(hcz) Mit einem Rückblick begann Vorsitzender Norbert Freundorfer die alle zwei Jahre stattfindende SPD-Stadtverbandskonferenz im Schlörsaal der Max-Reger-Halle. Es sei nicht zu leugnen, dass die Flüchtlingspolitik im Zentrum der vergangenen Jahre gestanden habe.

"Bestürzend" sei, wie Parteigenossen wie Josef Gebhardt wegen ihres Engagements bei der Tafel angegangen worden seien. "Beschämend" sei die Abgrenzungspolitik mancher Staaten - und "bescheuert" seien Aussagen über das "wieder Losbringen" eines Asylbewerbers, der Fußball spiele und ministriere, sagte Freundorfer am Samstag unter heftigem Beifall von 32 Delegierten aus den SPD-Ortsvereinen der Stadt. Er forderte die Genossen auf, wieder deutlich zu machen, dass die SPD die Partei der kleinen Leute ist. Auch OB Kurt Seggewiß riet, sich auf Auseinandersetzungen mit dem politischen Mitbewerber vorzubereiten und verstärkt das persönliche Gespräch mit Bürgern zu suchen.

Freundorfer zeigte die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre auf. Besonders hob er die Aktion "Burger für Bürger" hervor - ein "Riesen-Erfolg". Auch drei "Scheibenwischer", die Internet-Auftritte und der Kalender "Ich liebe Weiden" seien äußerst erfolgreich gewesen. Der Kalender in 2000-facher Auflage sei die Partei teuer gekommen, teils verkauft, teils verschenkt worden. Aber dafür hänge heuer in jedem zweiten Zimmer der Altenheime ein SPD-Kalender.

13 neue Mitglieder


Stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender Herbert Schmid lobte die acht SPD-Ortsvereine als "Basis aller politischen Arbeit". 13 Neumitglieder konnten sie aufnehmen.

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Sabine Zeidler, und Ursula Kinner, die im Januar 2015 von Alois Wolfram die AG 60plus übernommen hatte, legten Berichte über ihre vielen Aktivitäten vor. Stadträtin Zeidler und Stadtverbandsvorsitzender Freundorfer dankten Sonja Schreglmann als "Vertreterin derjenigen, die immer im Stillen gewissenhaft ihre Arbeit machten", sowie Stadträtin Brigitte Schwarz, die nach über 30 Jahren aus dem Stadtverband ausschied.

Als "Schatzkammer der Partei in der nördlichen Oberpfalz" mit einer "Galionsfigur und starkem Steuermann" Kurt Seggewiß bezeichnete MdB Uli Grötsch den SPD-Stadtverband Weiden. Als lokale Ziele und Errungenschaften führte Grötsch an, bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof müsse ein "wirksamer Lärmschutz auf der ganzen Strecke auf höchstem technischen Niveau" geschaffen werden, der "Süd-Ost-Ring" werde erdverkabelt und es gelte ein "Fracking-Verbot" für ganz Deutschland. (Hintergrund)
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