Staatssekretär Florian Pronold übergibt Förder-Scheck über drei Millionen im Rathaus
„Ausgezeichnete Bewerbung“

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (rechts), Baudezernent Hansjörg Bohm und Hochbauamtsleiterin Jutta Häusler führten MdL Annette Karl, MdB Uli Grötsch und Staatssekretär Florian Pronold (von links) in die "Tropfsteinhöhle", ins Hallenbad der Realschulen. Mit drei Millionen Euro kann die Generalsanierung von Schwimm- und Sporthalle gestartet werden, die rund zwölf Millionen kosten. Bild: Wilck

Ein Wunder, dass Weiden überhaupt zum Zuge kam. Doch es war auch kein Zufall: Innerhalb weniger Stunden strickten Jutta Bäumler, die Leiterin der Hochbauamtes, sowie Bau- und Planungsdezernent Hansjörg Bohm den Weidener Antrag um, reduzierten den geforderten Zuschuss von elf auf drei Millionen Euro - und sicherten damit die Chance, dass Weiden doch noch berücksichtigt werden konnte. Den Förderscheck über diese drei Millionen Euro für die Sanierung von Sport- und Turnhalle überreichte Staatssekretär Florian Pronold (SPD) an Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und versicherte: "Das ist einer meiner angenehmsten Termine. Die Bewerbung, die aus Weiden vorlag, war aber auch ausgezeichnet."

Das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur war immerhin 19-fach überzeichnet. "Wir hätten den gesamten Topf nach Bayern vergeben können", sagte Pronold. "Überall fehlt den Gemeinden das Geld. Wenn wir nicht die öffentlichen Gebäude energetisch aufrüsten, können wir das nicht von den privaten Eigentümern fordern. "

Die Stadt habe alle Voraussetzungen geschaffen, um mit der Sanierung zu beginnen, versicherte OB Kurt Seggewiß. Er verwies auf die weitere Förderzusage aus München für den Wittgarten-Durchstich. "Insgesamt fünf Millionen Euro an Zuschüssen: Das ist einmalig."
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