Stabsfeldwebel Martin Witt in Ostmark-Kaserne verabschiedet
Zum Abschied einen Exerzierplatz

Oberstleutnant Christian Kiesel (Mitte) zeigt das Schild mit dem neuen Namen des Exerzierplatzes dem scheidenden Stabsfeldwebel Martin Witt (links). Der Platz ist ab sofort nach ihm benannt. Bild: R. Schubert
Der Standortälteste, Oberstleutnant Christian Kiesel , lud dazu ein. Also trat das gesamte Artilleriebataillon 131 zusammen mit Abordnungen der Ausbildungsunterstützungskompanie des Panzergrenadierbataillons 122 und dem Bundeswehrdienstleistungszentrum an, um Stabsfeldwebel Martin Witt in den Ruhestand zu versetzen.

Witt trat am 1. April 1982 in die Bundeswehr ein, absolvierte 34 Dienstjahre. Nach der Ausbildung zum Pionierfeldwebel wurde er 1987 zum Berufssoldat ernannt. Verschiedene Verwendungen in Ingolstadt, Weiden, Holzminden und München folgten, bevor er schließlich nach Weiden zurückkehrte und 2002 die Dienste des Feldwebels für Standortangelegenheiten übernahm. Als Unterstützungspersonal des Standortältesten versah er bis zu seinem Ruhestand seinen Dienst in der Ostmark-Kaserne. "Das war großes Glück für den Standort und das Bataillon", so Kiesel.

Denn in Zeiten des Umbruchs mit der Auflösung der Unteroffizierschule des Heeres und der Neuaufstellung des Artilleriebataillons 131 sei Witt maßgeblich an dem Erhalt und dem Umbau der Ostmark-Kaserne beteiligt gewesen. Jederzeit habe er hilfreiche Hinweise und Empfehlungen parat gehabt. "Ich wusste, mich immer auf Ihr Wort verlassen zu können. Danke dafür!", sagte Kiesel, dankte Witts Ehefrau mit einem Blumenstrauß und dem scheidenden Stabsfeldwebel mit einer Besonderheit.

Oberstleutnant Kiesel benannte den großen Exerzierplatz der Ostmark-Kaserne in "Stabsfeldwebel-Martin-Witt-Platz" um und zeigte das entsprechende Schild. Im Anschluss an den Appell fand in der Betreuungsgesellschaft ein Empfang mit geladenen Gästen statt.

Dort dankte Witt auch der Vorstandschaft der Kreisgruppe Oberpfalz-Nord für die langjährige Zusammenarbeit. Mit der Ehrenmedaille in Silber und einer Flasche Reservewein wünschte die Kreisvorstandschaft um Vorsitzenden Manfred Zettl auch im Namen aller Reservisten ihrem Standortfeldwebel alles Gute für den Ruhestand.
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