Stadt ertappt auch im April und im Mai Temposünder
Zu schnell vor Kinderhort

Die einen lösen am ZOB Bustickets, die anderen ihren Freifahrtschein für ein Bußgeldverfahren, weil sie in der Leibnitzstraße zu schnell unterwegs sind. Bild: Hartl

Gut 7200 Autos und damit rund 1200 mehr als noch im Mai 2015 kontrollierte die kommunale Geschwindkeitsüberwachung im Wonnemonat dieses Jahres. Und das an insgesamt 23 verschiedenen Stellen in der Stadt. Glücklicherweise mit weniger Erfolg als noch 2015. So sank die Verstoßquote binnen Jahresfrist von 6,4 auf nur mehr 5,3 Prozent. Konkret heißt das, im Mai 2016 waren 384 Temposünder in der Stadt unterwegs, die die Verkehrsüberwachung auf frischer Tat ertappt hat.

Die meisten Raser vor ZOB


Die meisten Verstöße mit 81 von 384 zählte die Überwachung im Stockerhutweg vor dem Kinderhort. Ganze 28 Sachen zu schnell war der traurige Spitzenreiter an dieser Tempo-30-Stelle. Und es geht noch einen Ticken dreister: Mit 59 km/h statt der erlaubten 30 Sachen raste ein Auto Mitte Mai am Jugendzentrum vorbei.

Fast harmlos wirkt das aber gegen den Temposünder, der Ende April zwischen 6 und 8 Uhr - und damit ausgerechnet kurz vor Schulbeginn - mit 69 statt 30 km/h an der Bushaltestelle in der Pressather Straße vorbeigesaust war. Weitere traurige Höhepunkte verzeichnete die kommunale Verkehrsüberwachung im April an der Leibnitzstraße auf Höhe des ZOB. 63 und damit die meisten der insgesamt 288 Temposünder des Monats waren hier zu schnell unterwegs. Einer fuhr 31 km/h zu schnell.

Verstoßquote sinkt


Insgesamt hat die kommunale Verkehrsüberwachung im April an 22 Stellen in der Stadt knapp 5000 Fahrzeuge gemessen. Vor allem Bushaltestellen standen im Fokus. Wie bereits erwähnt, waren 288 Fahrzeuge zu schnell dran. Daraus errechnet sich mit 5,86 Prozent eine ähnlich hohe Verstoßquote wie im Mai. Auch hier zeigt sich ein Erfolg im Vergleich zum Vorjahr: Im April 2015 fuhren noch 6,3 Prozent der knapp 8000 gemessenen Fahrzeuge zu schnell.
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