Stadt zeichnet Preisträger des Blumenschmuckwettbewerbs aus
Wohltat fürs Auge

Wenn es in Weiden richtig schön blüht, liegt das auch an den vielen Hobbygärtnern. Einigen von ihnen sagten die Organisatoren des Blumenschmuckwettbewerbs nun Danke. Bild: Kunz

Auf Balkonen, an Fenstern, in Vorgärten: Vielerorts beweisen Weidener ihren grünen Daumen. Für manchen von ihnen lohnt sich das nicht nur optisch. Sondern dank des Blumenschmuckwettbewerbs auch finanziell.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Das erklärte Bürgermeister Jens Meyer bei der Preisverleihung des Blumenschmuckwettbewerbs in der Max-Reger-Halle. Schöne Fenster und Balkone zu gestalten, schaffe Wohnkomfort. Mit dem Schmücken ihrer Grundstücke und Immobilien mit Blumen leisteten die Menschen einen Dienst an ihrer Stadt.

Wegen des traumhaften Altweibersommers hätten die Gestalter heuer sehr viel Freude an ihrer Gartenarbeit gehabt. "Sie haben mit ihrem Blumenschmuck dazu beigetragen, dass die Stadt liebenswürdiger wurde." Organisiert hatte den Wettbewerb Gärtnermeister Thomas Huber.

Insgesamt hatten sich 36 Bürger in 61 Anmeldungen (es gab die Möglichkeit von Mehrfachbewerbungen in den jeweiligen Kategorien) beteiligt. Die meisten sind Stammteilnehmer. Gewertet wurden Einzelfenster oder mehrere Fenster, Balkone und Vorgärten. Die Jury bestand aus zwei unabhängigen Teams, die im August die Blumen- und Pflanzenarrangements unter die Lupe nahmen.

Viele Kriterien entscheiden


Es prüften die Stadträte Heinrich Vierling, Gabriele Laurich und Reinhold Wildenauer, Gärtnermeister Hans Steinhilber und Stefan Gloßner sowie Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins und vom Verband Wohnungseigentum. Insgesamt konnte jedes der acht Jury-Mitglieder 100 Punkte vergeben. Bürgermeister Meyer saß mit Alois Lukas, Eduard Nickl, Andreas Gloßner und Klaus Fischer im Wettbewerbsausschuss.

Die Bewertungskriterien waren: Ausnutzungsgrad der vorhandenen Anbringungsmöglichkeiten, Nah- und Fernwirkung, Farbzusammenstellung, Art der Bepflanzung, Art und Anbringung der Pflanzgeräte, Gesundheit und Wachstumsstand, Blütenreichtum und Gesamteindruck. Jeder Teilnehmer erhielt eine Dankesurkunde und durfte sich einen Weihnachtsstern mit nach Hause nehmen.

Der erste Preis war ein Gutschein regionaler Gärtnereien in Höhe von 100 Euro. Für den zweiten Preis gab es einen Gutschein über 50 Euro, der Gutschein für den Drittplatzierten war 25 Euro wert. Es beteiligten sich an der Aktion die Gärtnereien Gloßner, Steinhilber, Wildbrett, Zierer und Krauss. Alle begutachteten Kategorien wurden fotografiert.

In Verbindung mit dem Blumenschmuckwettbewerb stand auch ein Aufruf zur Übernahme einer ehrenamtlichen Grünflächenpatenschaft. Gewürdigt wurden Dr. Heinz Weiß für seine Blumenwiese an der Unteren Bauscherstraße sowie die Siedlergemeinschaft Waldrast für die Gestaltung der Pflanzentröge am Haupteingang zum Waldfriedhof.

Profis beeindruckt


In der Kategorie Fenster gewann Tina Kagerer vor Irene Zintl und Rita Wirner. In der Kategorie Balkon siegte Sabine Drechsler vor Monika Ochs und Brigitte Kuchner. In der Kategorie Vorgarten belegte Rudolf Bräuer Platz eins vor Renate Dagner und Irmgard Schmidt. Der Ideenpreis ging an Irmgard Schmidt. Gloßner würdigte die bunte Vielfalt und betonte, dass sich selbst Profis davon noch Anregungen holen könnten.
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