Stadtteil Stockerhut wünscht sich die Fußgänger-Anbindung an die Max-Reger-Straße
Direkter Weg in Altstadt

Albert Rupprecht sprang als Redner bei der CSU Stockerhut ein. Die heißen Eisen: Wittgarten-Durchstich und Bahn-Elektrifizierung. Bild: rdo

Ein ganzer Stadtteil wünscht sich die direkte Fußgänger-Anbindung an die Max-Reger-Straße. Am Donnerstag, 5. Mai, beabsichtigt die CSU Stockerhut eine Besichtigung des geplanten Wittgarten-Durchstiches.

Für den 20. Juni wird ein Ortstermin an der Kasernenstraße die Entwicklung beleuchten, da dort die Bundeswehr ein Sanitätszentrum errichten will.

Zwei künftige Themen, die CSU-Ortsvorsitzender Nikola Vranjes bei der Jahreshauptversammlung im Café Mitte ankündigte. Als demokratische Entscheidung mit dem Zeichen der Geschlossenheit bewerteten die Mitglieder den Rückzug von MdB Reiner Meier als zweiten CSU-Direktkandidaten. MdB Albert Rupprecht sprang kurzfristig als Redner ein. Mit der Elektrifizierung der Bahntrasse Regensburg-Hof müsse Lärmschutz auf hohem Schutzniveau einhergehen, sagte Rupprecht. Dies könne erst im laufenden Planfeststellungsverfahren erfolgen, wenn der Lärmschutz als wesentliche Maßnahme gilt. Darauf will der Abgeordnete sein Augenmerk richten.

Rupprecht und MdL Tobias Reiß wollen prüfen lassen, ob nicht die Streckenführung der A 9 die bessere Alternative für den Bau der Stromtrasse Nord-Süd sei. Wenn die Leitungen doch durch die Region gehen, müsse dies im Einklang mit Mensch und Natur erfolgen. Die Erdverkabelung habe Ministerpräsident Horst Seehofer auf Rupprechts Druck zugesagt. Eine weitere Aufwertung erfahre die OTH, wenn im geplanten E-House der Standort einer Forschungsgruppe des Frauenhofer-Institutes einziehe. Rupprecht verwies auf seine Vermittlung.

Neben dem Lärmschutz war CSU-Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Pausch der Erschütterungsschutz bei der Elektrifizierung der Bahnlinie wichtig. Er freute sich, dass Fondara in Weiden 90 Millionen investiere. Am 15. Juli soll die Grundsteinlegung erfolgen. Stadtrat Hans Sperrer lobte Wolfgang Pausch für den Vorschlag, um das Stadtteilzentrum Bauplätze auszuweisen. Es sei gelungen, dass Familien dort zu erschwinglichen Preisen Häuser bauen.

Ortsverbandsvorsitzender Vranjes wertete in seinem Rückblick das Weinfest bei der Gaststätte Dagner als tollen Erfolg. Zum Ausbau der Wallensteinstraße sei eine Ortsbesichtigung mit Baudezernent Hans-jörg Bohm erfolgt. Bei einem Infostand vermittelte die CSU Leitlinien zur Flüchtlingspolitik. Am 30. Juli ist das Weinfest im Café Mitte geplant.

Die Wahl zur besonderen Kreisdelegiertenversammlung ergab folgendes Ergebnis: Nikola Vranjes, Stefanie Sperrer, Hans Sperrer; Ersatzdelegierte: Hartmut Brönner, Ronny Kühnel und Ilse Stark. Als Neumitglied wurde Daniel Werner begrüßt.
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