Städtepartner bei Festival in Tachau
Gänsehaut in Reithalle

Kulturgenuss in einem Kulturdenkmal: 50 Städtepartner aus Weiden erlebten das Abschlusskonzert des Sommermusikfestivals "Reitsaal der offenen Türen" in Heiligen. Bild: Wilck

Das Abschlusskonzert des XIV. Sommermusikfestivals "Reitsaal der offenen Türen" besuchten 50 Mitglieder des Weidener Städtepartnerschaftsvereins in der Patenstadt Tachau. Die größte tschechische Reitschule in Heiligen war neben der spanischen Hofreitschule in Wien die zweitgrößte in Mitteleuropa. Errichtet hat sie einst das Adelsgeschlecht der Windischgrätzer in den Zeiten der K.-u.-K.-Donaumonarchie. Nach Niedergang und Verfall begann Ende der 1990er Jahre die Sanierung des architektonischen Juwels. Vorsitzender Joachim Strehl begrüßte die Teilnehmer, bevor Wolfgang Lindner in das Programm einführte.

Gänsehautgefühl kam auf beim Konzert "Stabat Mater" mit dem Chor "Boni Pueri", einem Knabenchor, dem "Komorny Orchestr Quattro" und den Sopranistinnen Lucie Silkenova und Jarmila Kosinova. Giovanni Baptista Pergolesis (1710 - 1736) "Stabat Mater" war das letzte Opus des jung verstorbenen italienischen Barockkomponisten gewesen. Die Reisegruppe aus Weiden zeigte sich tief beeindruckt. In den 800 Jahre alten Felsgewölben des Restaurants "Ve skale" in Chordova Plana ließen die Konzertbesucher den Nachmittag bei Schloss-Schwarzbier, Felsen-Lagerbier sowie einem gepflegten Abendessen ausklingen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.