Staffordshire beißt Yorkshire Terrier tot
Veterinärin ordnet Gen-Test an

Am Freitag, 22. April, hatte ein Staffordshire einen Yorkshire Terrier zu Tode gebissen. Dieser Vorfall hat jetzt Folgen, wie Polizeisprecher Günther Burkhard informiert. Ein Hundeführer der Polizei hatte nach der tödlichen Attacke die Sachbearbeitung übernommen und die Veterinärin der Stadt Weiden eingeschalten. Diese ordnete als Sofortmaßnahme Leinenzwang und Maulkorbpflicht für den Hund an, der an besagtem Freitag mit einer 23-jährigen Weidenerin spazieren war.

Zudem ordnete die Veterinärin einen Gen-Test an, um zu prüfen, ob es sich wirklich um einen Staffordshire und damit um einen Kampfhund der Klasse 1 handelt. Dann müsste der Halter gemäß der bayerischen Kampfhundeverordnung ein "berechtigtes Interesse" nachweisen. Eine solche Ausnahmegenehmigung ist in Weiden - möglicherweise in ganz Bayern - noch nie erteilt worden.

Das Ergebnis des DNA-Gutachtens wird in den nächsten Tagen erwartet. Sollte es sich um einen reinrassigen Staffordshire oder auch nur um einen Mischling handeln, würde der Hund eingezogen und in ein anderes Bundesland vermittelt. Vor kurzem ging in einem ähnlichen Fall im Landkreis Neustadt/WN ein illegaler Kampfhund in Ost-Bundesländer, wo die Haltung möglich ist.
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