Studienprojekt bei Almesbach ist offiziell eröffnet
Mit gegen das Bienensterben

Die Studierenden sind stolz auf ihr Projekt und begeistern die ersten Besucher bei der offiziellen Eröffnung des Bienenlehrpfades. Bild: otj

(otj) Menschen preisen ihren Fleiß und lieben ihren Honig - trotzdem sind Bienen in ihrer Art bedroht. Ein Aussterben würde nicht nur eine Zutat weniger auf dem Frühstückstisch bedeuten, sondern dass auch die Bestäubung der Pflanzenwelt und somit Grundnahrungsmittel wegfielen. Aufklärung tut Not.

Ein Musterbeispiel ist der Bienenlehrpfad bei Almesbach, der jetzt offiziell eingeweiht wurde. 14 Studierende der Höheren Landbauschule haben das Projekt angepackt, geplant und umgesetzt - inklusive Öffentlichkeitsarbeit und dem Entwurf der Logo-Biene "Almi". Unterstützung bekamen die Studierenden unter anderem vom Imkerverein aus Weiden und vom Bienenfachberater der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim.


Der Lehrpfad gibt einen guten Überblick über die Fakten zur Honigbiene. Bei der ersten Begehung stellten die Studierenden jede Schautafel einzeln vor. Entlang einer Reihe Obstbäume erfahren die Spaziergänger viel Wissenswertes über die Anatomie und die Aufgaben der Honigbiene. Auf weiteren Schildern werden in Zeitstrahlen das Jahr der Biene und das Jahr des Imkers anschaulich dargestellt.

Was den Fleiß angeht, hat die Biene einen guten Ruf. Zurecht. Beispielsweise bis zu 800 Kilometer pro Jahr flögen die Tiere, steht auf einer der nächsten Tafeln. Dabei entstünden neben Honig noch Bienenwachs, Propolis und Gelee Royale. Einige Meter weiter wird deutlich, welche Bedeutung die Bienen für die Erträge von Obstbäumen, Beeren, Kräuter, Gemüse oder andere Nutzpflanzen hätten. Welche genau das sind, kann spielerisch herausgefunden werden. Natürlich werden auch die negativen Entwicklungen angesprochen und hinterfragt: Was sind denn die Ursachen des Bienensterbens? Und was kann der einzelne und die Landwirtschaft dem entgegensetzen?
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