Tiertransporter legt Vollbremsung ein – mit Folgen
Kälber gefährdet

Der Fahrer des Tiertransporters stieg in die Eisen - mit schmerzhaften Folgen für die Kälber hinten auf seinem Lastwagen. Durch die Wucht der Vollbremsung prallten die Jungtiere gegen die Wand des Transportbehälters. Ob sie sich verletzt haben, weiß die Polizei noch nicht. Der Fahrer dürfte aber unabhängig davon Ärger bekommen.

Zur Vorgeschichte: Am Montag gegen 15.30 Uhr war der 18-Tonner, der 37 Kälber transportierte, auf der Neustädter Straße stadteinwärts unterwegs, wie die Polizei berichtet. Kurz vor der Abzweigung zum Generationenmarkt leitete der Fahrer bei einer Geschwindigkeit von rund 30 Stundenkilometern ohne zwingenden Grund eine Vollbremsung ein. Wodurch die Tiere mit Wucht nach vorne gegen die Wand gedrückt wurden.

Eine Streife der Inspektion, die zufällig vor Ort war, hielt den 32-jährigen Fahrer daraufhin zur Kontrolle an. Zusammen mit Kollegen des Polizeieinsatzzuges stellten die Beamten verschiedene Mängel fest. Außerdem fehlten einige erforderliche Bescheinigungen. Die Polizisten zogen auch eine Amtstierärztin zu.

Diese entschied, dass die Kälber vorerst nicht weitertransportiert werden dürfen. Außerdem wollte sie jedes Tier einzeln untersuchen. Ob sie dabei Verletzungen feststellte, war der Polizei bis Dienstagnachmittag noch nicht bekannt. Die Kälber waren für einen Sammeltransport nach Norddeutschland bestimmt.
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