Tobias Hilmer: Bierkönig mit Köpfchen und Geschick
Ziemlich stark

In der rechten Hand das Zepter, in der linken die Maß, auf dem Kopf die Plüschkrone: Tobias Hilmer (Vierter von rechts) ist der neue Bierkönig. Mit dabei: Rosi Polland, Moderator Josef Gebhardt, Wirt Bernd Mende, Sabine König, Christian Gast, Christoph Rittner, Laura Wenzl, Hans Forster und Horst Fuchs.

"Mit Bier hab' ich kein Problem, aber ohne schon." Keine Frage: Der neue Weidener Bierkönig hat die richtigen Sprüche drauf. Er heißt Tobias Hilmer und stammt aus der Max-Reger-Stadt. Knapp abgeschlagen: Sebastian Neubauer aus Weiden, der den Titel vor zwei Jahren gewann und damit der erste Weidener Bierkönig war, Jens Nixdorf, ein Kohlberger mit ostdeutschen Wurzeln, und Lali Singh aus Weiden, der vor 20 Jahren aus Indien in die Oberpfalz gekommen war.

Es war ein wenig wie in der Mär vom tapferen Schneiderlein bei den Riesen. Die einen hämmerten im "Parapluie" mit entsprechender Schlag- und Muskelkraft 20-Zentimeter lange Meganägel in dicke Holzbohlen und stemmten minutenlang Maßkrüge, bis ihnen der Schweiß aus den Poren triefte. Derweil stand Hilmer längst flügellahm daneben und feuerte die Konkurrenz an.

Was den smarten Typen aus Weiden ausmachte, war sein geschicktes Fingern mit roten Gummis und Flaschenverschlüssen. Außerdem gab er sich blitzgescheit, wusste, dass die Sumerer schon vor 7000 Jahren Bier verkauft hatten, kannte die Bierwürze und strampelte auch auf dem Heimtrainer am weitesten. Es ging bei dem Wettkampf ja nicht ums Saufen bis zum Umfallen.

Nach sechs Disziplinen war Tobias Hilmer Punktebester und wurde Märchenkönig, der die Prinzessin in Form des Weidener Bierkönig-Titels nach Hause führte. Apropos Prinzessin: Bierprinzessin Laura Wenzl war auch vor Ort. Sie feuerte Vorjahres-Bierkönig Christoph Rittner an, der mit drei Schlägen das erste Fass anzapfte. Es war ja auch "Oktoberfest" im "Café Parapluie".

Aloisius und Haindling


Eingestimmt wurden die Gäste mit der Hymne aller bierliebenden Oberpfälzer: einem kräftigen "Bayern, des samma mir" aus der Feder von Haindling. "Luja sog i", schimpfte derweil auf der Rückwand Engel Aloisius. Der Contest war eine Veranstaltung der beiden Geselligkeitsvereine "Höhe 308" und "Höhe 309" unter Vorsitz von Christian Gast und Rosi Polland.

Horst Fuchs begrüßte die Leute, darunter Hauptsponsor Andreas Nickl von Fahrrad Keller und CSU-Stadtrat Hans Forster. Den Wettbewerb leitete traditionell und auf kurzweilige Weise das "Höhe 308"-Mitglied, SPD-Stadtrat Josef Gebhardt. Ein Dankeschön galt dem "Parapluie"-Team um Bernd Mende.
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