"Tohuwabohu" erhält Zertifizierung
Das "Haus der kleinen Forscher"

Kinder des Kinderhauses Tohuwabohu experimentieren mit Alltagsmaterialien. Sie tropfen Tinte auf ein Zuckerstück und beobachten wie sich der Zucker verteilt. Weil sich Zucker und Tinte gleichzeitig auflösen und mit dem Wasser vermischen, entstehen strahlenförmige Farbverläufe. Bild: Götz

Warum klebt die nasse CD auf dem Tisch? Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen die Welt um sich herum verstehen. Im Kinderhaus "Tohuwabohu" werden sie zu Forschern.

Die Einrichtung darf sich jetzt auch offiziell "Haus der kleinen Forscher" nennen Initiatorin und Erzieherin Kristina Neuendank erklärte, wie es zur Zertifizierung kam: "Die Kinder kamen häufig auf uns zu und stellten Fragen: Sie wollten wissen, wie viel Luft in einen Ballon passt oder warum unsere Geburtstagsraketen hoch steigen." Bei Recherchen stieß sie auf die frühkindliche Bildungsinitiative.

Von der Industrie- und Handelskammer (IHK) übergab Winfried Mellar Urkunde und Plakette an Leiterin Doris Schörner. Er betonte: "Lernen geht ab den ersten Lebenstag. Wir sollten früh anfangen, Kinder naturwissenschaftlich und technisch zu fördern. Was in jungen Jahren angelegt wird, bleibt dauerhaft." Ziel des Projekts sei es, bereits vor Schuleintritt ein reges Interesse bei Mädchen und Jungen für die sogenannten MINT-Fächer zu wecken. Viel zu wenig Jugendliche würden sich für eine technische Ausbildung entscheiden.

Die Erzieherinnen des "Tohuwabohu" haben sich in Kursen entsprechend weitergebildet. Seit September gibt es im Kinderhaus zudem in allen Gruppen frei zugängliche "Forscher-Ecken". Die Zertifizierung feierten die Kinder mit einem Forscherfest, zu dem auch die Eltern eingeladen waren. Sie experimentierten freudig mit Tinte, Magneten und Farbe.
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