Über 200 Züchter zeigten am Wochenende ihre Rassekatzen einem großen Publikum
Alles für die Katz'

Alles für die Katz? Hier nicht: Die Besitzer der prachtvollen Tiere der Ausstellung in der Max-Reger-Halle freuten sich über Prämierungen. Bilder: uz (2)

Miau! Das war kein Termin für Mäuse und andere Katzenhaarallergiker. Rund 200 Salonlöwen präsentierten sich am Wochenende in der Max-Reger-Halle mit ihren über 100 Züchtern aus Deutschland, Süditalien, Spanien, Lettland, Tschechien und weiteren europäischen Ländern.

Hintergrund der Internationalen Rassenkatzenausstellung war, "das Hobby Katze den Menschen näherzubringen", wie Berthold Ludwig von den bayerischen Katzenfreunden betonte. Im Foyer präsentierten Firmen und Zoohandel Zubehör: von Kratzbaum über Futter bis zum Pflegemittel.

Natürlich ging es den Herrchen und Frauchen vor allem darum, dass sie ihre vierbeinigen Lieblinge möglichst hochdekoriert wieder mit nach Hause nehmen konnten. Deshalb gab es an beiden Ausstellungstagen Prämierungen durch fünf erfahrene internationale Richter. Gewertet wurde unter den jeweiligen Rassen.

Für die Besucher gab es viele Überraschungen: Neben schlanken Ocicaten räkelten sich in ihren Käfigen oder auf den Armen ihrer Besitzer Bengalen im Wildkatzen-Look, fledermausohrige orientalische oder flauschige britische Kurzhaarkatzen. Auch Sibirier, Norweger, Perser, American Curl Shorthairs und Selikirk Rex Longhairs. Da gab es keine ethnischen oder politischen Probleme.

Wie schon vor fünf Jahren waren also wieder viele Katzenrassen mit ihren Besitzern "schnurr-gerade" nach Weiden gereist. Unter anderem dabei: Dr. Ruth Arndt aus Dingolfing, die schon Weltmeister gezüchtet hat. Natürlich war die Ausstellung auch für Zuchtanfänger gedacht, die sich informieren konnten. Erfahrene Züchter gaben bereitwillig Auskunft.

Gewertet wurde in unterschiedlichen Ausstellungsklassen. Potente Katzen wurden getrennt nach Kategorien und Geschlecht bewertet. Sie konkurrierten für die "Best in Varietät" und "Best in Show". Ebenfalls getrennt nach Geschlecht und Kategorie: die Kastraten. Sie traten untereinander als "Bester Kastrat" und "Best in Varietät-Kastrat" an.
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