Überraschende Kandidatur bei Heimatring
Plötzlich Lust auf Vorsitz

Er ist der alte und neue Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Magerl (Sechster von links), hier im Kreis der Vorstandschaft und der Ehrengäste. Bild: hcz

Mit einer Überraschung beginnen die Neuwahlen beim Heimatring. Es bewirbt sich ein Gegenkandidat um den Vorsitz oder den stellvertretenden Vorsitz. Der 32-Jährige hält eine flammende Rede, erhält aber er nur je eine Stimme. Ein anderer sahnt ab.

Der Gegenkandidat heißt Roman Angerer. Er ist Schatzmeister beim "Kunstverein". Und er beklagte "Überalterung", gab zu, er habe "keine Ahnung, was ihr hier tut", bekannte später, dass er den finanziellen Überschuss des Heimatrings gerne in Freibier umgesetzt hätte und stellte sich zur Wahl. Der 32-jährige Masterstudent und Meditationslehrer konnte allerdings je nur eine Stimme auf sich vereinen.

Der bisherige Vorsitzende Günther Magerl erhielt 70 von 77 abgegebenen Stimmen, sein Stellvertreter Norbert Uschald 72. Damit führen sie den Heimatring weitere zwei Jahre.

Mitgliederschwund


Bei wenigen Enthaltungen wurden auch Schriftführerin Ramona Gleißner, stellvertretender Schriftführer Michael Bihler, Kassenwartin Inge Walter und die stellvertretende Kassenwartin Rita Dineiger wiedergewählt. Gerätewart Ferdinand Sabathil, Internetbeauftragte Gisela Heuberger, die Beisitzer Helmut Schwägerl, Edith Schimandl und Peter Ertl sowie die Kassenrevisoren Schlosser und Lang erhielten ein einstimmiges Votum der Vereinsdelegierten. Um 237 ist die Zahl der Mitglieder im Heimatring im vergangenen Jahr zurückgegangen. Es sind aber immer noch gut 26 000, die in den 71 Vereinen der Heimat- und Brauchtums-Dachorganisation vertreten sind.

Magerl bedauerte in seinem Jahresbericht den Mitgliederschwund in fast allen Vereinen. Das sei aus den jährlichen Meldungen ersichtlich. Er berichtete über die sieben Monatsversammlungen mit interessanten Vorträgen sowie über die Traditionsveranstaltungen Osterbrunnen-Aufstellung, Maibaum, Gemeinschaftsausflug, Gartenfest und "Tag der Heimat".

Verlängerter Arm der Stadt


OB Kurt Seggewiß, der auch für sieben anwesende Stadträte sprach, lobte, dass "jeder an seinem Platz" zur Brauchtumspflege in der Stadt beitrage. Das Gau-Jugend-Zeltlager der "Altbairischen" etwa sei eine tolle Werbung für Weiden gewesen. Auch die Aktivitäten der Narrhalla seien wichtig. Der Heimatring wirke bei vielen Veranstaltungen als "verlängerter Arm der Stadt". Er freut sich auf weiter gute Zusammenarbeit.

Die nächsten Termine im ÜberblickKonzert Förderverein St. Sebastian, 13. November, 17 Uhr, ehemalige Augustinerkirche.

"Kreiz-der-Quer" AOK-Chor, 26. November, 19 Uhr, St. Sebastian.

Mundartlesung , 18. November, 19.30 Uhr, im Alten Schulhaus.

Gedenkfeier zum Volkstrauertag , Sonntag, 13. November, 10.50 Uhr, Konrad-Adenauer-Anlage.

SPD-Vereinsempfang , 26. November, 18.30 Uhr, Reger-Halle.

Ausstellungseröffnung "Max Reger und sein Weiden" , 20. November, 11 Uhr, Stadtmuseum.

Abschlusskonzert "Max-Reger-Jahr" , 23. Dezember, 20 Uhr, Max-Reger-Halle.

Eröffnung der neu gestalteten Spielzeugabteilung , 3. Dezember, 17 Uhr, Stadtmuseum. (hcz)
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