Unbezahlbare Vorarbeit fürs Jubiläum der Adlerschützen
Lückenlose Chronik bis 1996

Lukas Höcker, Alexandra Lukas, Andreas Brünnig (Dritter bis Fünfter von links), Kerstin Tusch und Willibald Pausch (vorne von rechts) war der Dank von Alois Lukas, Heinrich Vierling (von links), Harald Frischholz, Wolfgang Weiß, Herbert Höcker, Herbert Tischler und Manfred Schiller (stehend von rechts) sicher. Bild: luk

Die Adlerschützen Mitterhöll feiern 100. Geburtstag - allerdings erst in vier Jahren. Für das Jubiläum wäre eine Chronik im Prinzip aber schon fast fertig.

Herbert Höcker überrascht Schützenmeister Alois Lukas in der Jahreshauptversammlung mit einem 280 Seiten dicken Ordner Vereinsgeschichte. Als er 1975 Schriftführer geworden sei, sei er in den Besitz der Protokollbücher seit der Gründung am 19. Dezember 1920 gekommen, berichtete Höcker. Damals habe er begonnen, die in deutscher Schrift verfassten Dokumente bis 1936 zu "übersetzen". Aber auch die weiteren Unterlagen bis 1996 gab der Ehrenschützenmeister in den Computer ein. Herausgekommen sei so eine Übersicht über alle Könige, Verstorbene, den Schützenheimbau, Ehrenmitglieder und Führungskräfte.

Ebenso unerwartet wie Lukas zu dieser "kleinen Chronik" kam, war für Willibald Pausch die Ernennung zum Ehrenmitglied. Höcker hatte den 70-Jährigen vorgeschlagen, um dessen Verdienste in 43 Jahren, unter anderem als Sportleiter, Ausschussmitglied und zweiter Sportleiter zu würdigen. Auch sei er meist der Erste im Schützenheim, wenn es dort etwas zu erledigen gebe, berichtete Lukas. Mit Bezirksschützenmeister Harald Frischholz und stellvertretendem Gauschützenmeister Wolfgang Weiß zeichnete er zudem Kerstin Tusch und Stefan Reuter für 25-jährige Mitgliedschaft im Bayerischen Sport- und im Deutschen Schützenbund aus. Zu 40 Jahren gratulierten sie Andreas Brünnig, Angelika Deisinger, Peter Ertl und Klaus Wiedemann. Die Nadel in Verbundenheit des Oberpfälzer Nordgaus erhielt Alexandra Lukas. Für über 70 Stunden Arbeitsdienst dankte der Verein Lukas Höcker mit dem Silberadler.

Nach dem Protokoll von Kerstin Tusch beleuchtete der Schützenmeister die Aktivitäten in den vergangenen Monaten für die aktuell 236 Mitglieder. Sein Dank galt allen Vorstandskollegen, Helfern und Spendern. Positives berichtete Sportleiter Karl Tusch von der ersten Luftgewehrmannschaft, die in er Bezirksoberliga vorne mitkämpfe. Die "Zweite" habe sich in der Gauliga stabilisiert. Gleiches gelte für das LG-Team im Rundenschießen. Von der sportlichen Seite her wäre ein Aufstieg der KK-Sportpistolen-Schützen aus der Gauliga durchaus möglich, jedoch seien die Aktiven nicht zu längeren Fahrten bereit.

Trotz eines Überschusses schlug Schatzmeisterin Sabine Höcker eine Anpassung des Jahresbeitrags vor, da ab 2017 höhere Verbandsabgaben zu leisten seien. Auch müssten Rücklagen für Anschaffungen gebildet werden. Mitglieder ab 21 Jahren zahlen künftig 5 Euro (bisher 35 Euro), Nachwuchsschützen 2 Euro (bisher 14 beziehungsweise 9 Euro) mehr.
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