Unterstützung zugesagt
JU-Besuch im Jugendtreff „Scout-Informationen eingeholt-Unterstützung zugesagt

JU-Vorsitzende Maria Sponsel (links) notierte beim Treffen im Scout fleißig Wünsche und Gedanken mit. Bild: R. Kreuzer

(kzr) Bei einer Radltour besuchte die Junge Union vor Wochen unter anderem den Jugendtreff "Scout". Kreisvorsitzende Maria Sponsel versprach wiederzukommen. jetzt war es soweit. Die JU traf sich mit Jugendlichen, Pädagogen und dem Träger, dem Kolping Bildungswerk zum Austausch.

Der Jugendtreff ist kein klassisches Café, sondern ein offener Jugendtreff von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Hier kann jeder Schüler seinen Nachmittag verbringen, Es gibt Verpflegung, es muss aber nichts konsumiert werden. Wenn jemand möchte, können auch Probleme mit den Pädagogen besprochen werden.

Es sei vor allem die Arbeit an Einzelfällen, wie die Bewältigung von Ängsten, Mobbing und dem extremen Druck, dem sich heute viele Jugendliche ausgesetzt sehen, was die Arbeit so wichtig und abwechslungsreich mache. Viele Jugendliche würden davor bewahrt, tiefer abzurutschen. ""Aber auch bei der Berufswahl oder anderen Problemen des Erwachsenwerdens stehen wir mit Rat und Tat zur Seite", sagte Erzieherin Tanja Koller, die derzeit Soziale Arbeit studiert. Deshalb sei es sehr wichtig, dass auch weiterhin Pädagogen im Scout beschäftigt werden, so mit Teilstunden Erzieherin Melanie Bösl. Die Jugend sehe diesen geschützten Raum als Wohnzimmer, betonte Koller.

In angenehmer Atmosphäre können die Jugendlichen diskutieren oder spielen, und das immer unter der Prämisse der gegenseitigen Toleranz. So würden hier auch Flüchtlinge automatisch integriert. Das Scout ist vor allem Anlaufstelle für die Schüler der Innenstadtschulen: Gymnasiasten, FOS/BOSler, Realschüler und Wirtschaftsschüler.

Die Vertreter des Kolping Bildungswerkes unterstrichen, dass das Scout auch offen für Vereine, Schulen, SMV oder Ganztagsklassen sei. Jeder könne kommen und nach Anfrage auch die Räumlichkeiten des zentral gelegenen Treffpunkts nutzen.

Bedauert wird, dass durch die Abstriche, die seit 2015 gemacht werden müssen, Großprojekte kaum noch möglich seien. Hier möchte die JU unterstützend tätig werden. Die Jugendlichen wünschen sich eine ansprechendere Fassade. Als erster Schritt sollen zunächst in den Herbstferien erst einmal drei Sitzmöbel aus Paletten hergestellt werden, kündigte Maria Sponsel an. Ein Jugendflohmarkt steht auch auf der Wunschliste, die Unterstützung bei Kunstgenuss bis Mitternacht ist geplant. Derzeit läuft in Zusammenarbeit mit dem Augustinergymnasium eine Aktion: Integration ist (k)eine Kunst.

Der JU ist es sehr wichtig, dass beide Einrichtungen für Jugendliche, das JUZ und das Scout, erhalten und verbessert werden. "Beide Treffs sind immens wichtig für die Jugendarbeit und vor allem für die Kinder und Jugendlichen in der Stadt Weiden", bestätigte Maria Sponsel. Interessant fand sie, dass das Scout viel Laufkundschaft hat, täglich immer von 28 bis 30 Schülern genutzt wird und schon mal bis zu 40 Essen ausgereicht werden. Aktuell läuft mit den Jugendlichen und dem Malteserhilfsdienst (MHD) eine Gruppenarbeit zum Thema Trauerbewältigung.
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