Urgestein der Weidener SPD
Genossen feiern ihren Rudi Habla

Auch im Seniorenheim bei den Genossen unvergessen: Rudi F. Habla feierte am Sonntag mit ihnen seinen 85. Geburtstag. Bild: Kunz
Mit Rudi Habla feierte am Sonntag ein Urgestein der Weidener SPD seinen 85. Geburtstag. Im Seniorenheim Hans Bauer gratulierte deshalb auch die Genossen-Liga. Bürgermeister Jens Meyer überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. AWO-Vorsitzende Hilde Zebisch dankte für 55-jährige Treue.

Mehr als 30 Jahre lang sei Habla die rechte Hand und der Fahrer von Franz Zebisch gewesen. Und Unterbezirksgeschäftsführerin Gisela Birner , die ein Vierteljahrhundert mit dem Jubilar im SPD-Parteibüro eng zusammengearbeitet hatte, dankte für die erfolgreichen Lehrjahre. "Aus dem Nähkästchen plaudern wir aber nicht."

Habla habe unheimlich viel geleistet für die Genossen. Bis 2002 saß das Ehrenmitglied der SPD für die Partei im Stadtrat. Seit über 50 Jahren ist er Mitglied. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Werner Schieder bezeichnete Habla als eine "markante Persönlichkeit unserer Partei der Nachkriegszeit". Er sei in der Stadt ungemein beliebt und populär. "Du bleibst uns unvergessen und einer von unseren Besten."

Habla habe mit seinem einnehmenden Wesen immer Fröhlichkeit und Zuversicht verbreitet, sagte Schieder. Dann las er ein mehrdeutiges, amouröses Gedicht aus dem von Rudi Habla verfassten Buch "Das etwas andere Vokabelheft", von dem es nur 50 Exemplare gibt.

Landtagsabgeordnete Annette Karl dankte dem Geburtstagskind für dessen Parteiarbeit. Unter Habla habe sich der Unterbezirk zum zweitgrößten und am besten organisierten in ganz Bayern entwickelt. Auch Stadtverbandsvorsitzender Norbert Freundorfer weilte unter den Gratulanten, ebenso Hablas Tochter Sigrid Thaller , die ihren Vater täglich an die frische Luft fährt.
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