Verdi-Senioren von Post, Telekom und Logistik sorgen sich jedoch um das Rentenniveau der ...
Zusammenhalt hervorragend

Manfred Kuchner stellte den Verdi-Senioren Sekretärin Manuela Dietz vor. Bild: hfz

Bei den Tarifauseinandersetzungen stehen die Lohn- und Gehaltsverhandlungen sowie der Schutz der Beschäftigung im Vordergrund. "Die Ergebnisse wirken sich im Seniorenbereich unmittelbar aus", sagte Manfred Kuchner, bei der Jahresversammlung der Verdi-Senioren von Post, Telekom und Logistik.

Der Vorsitzende in der Nordoberpfalz räumte ein, dass sich Ausgliederungen in vielen Branchen ausbreiteten. "Sie sind nicht einfach zu beeinflussen. Allerdings kann über ein gutes Organisationsverhältnis dafür Sorge getragen werden, dass auch in diesen Betrieben die Arbeitsbedingungen über Tarifverträge geregelt werden. Nur damit hat Lohndumping keine Chance." Die Verdi-Senioren berichteten im Café Mitte von einem vielseitigen Informationsangebot und daraus resultierendem hervorragenden Zusammenhalt. Manfred Kuchner, Vorsitzender in der Nordoberpfalz, untermauerte dies in seinem Bericht mit Zahlen.

Krankenversicherung sicher


In zwölf Mitgliederversammlungen wurden wichtige Themen aus dem Versorgungsrecht bei Post und Telekom behandelt. Hier gelang es, die Krankenversicherung auf Jahrzehnte hinaus zu sichern. Die Flüchtlingssituation in Weiden war ebenfalls Thema genauso wie die staatlichen Finanzen und Tipps bei Unfällen im Haushalt. Fahrten führten zu den Parlamenten in München und Berlin.

Die Versammlungen besuchen regelmäßig 30 bis 50 Teilnehmer. Für die hauptamtliche Betreuung ist bei Verdi seit September Sekretärin Manuela Dietz zuständig. Schwerpunkte ihres Betreuungsbereiches sind das Gesundheitswesen und Ortsvereine sowie Personengruppen.

Sozialwahlen im Blick


Der Vorsitzende ging auf die soziale Lage der Senioren ein. Armut greife immer weiter um sich. Deshalb müsse das Rentenniveau angehoben und über das Umlagesystem verbessert werden. Österreich gebe hier ein Beispiel. Wichtig sei, bei steigenden Gesundheitskosten die paritätische Finanzierung wieder herzustellen. Die Sozialkassen dürften nicht weiter als Reservekassen genutzt werden. Eine Gelegenheit zur Einflussnahme bieten die Sozialwahlen 2017. Dafür müssten sich die Arbeitnehmer und Rentner stark machen.
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