Verein Café Mitte und weitere Organisationen laden zum:
"Welt-Bürger-Fest"

Sie laden alle ein zum "Welt-Bürger-Fest" (von links): Veit Wagner, Thea Rauchenecker, Hans-Jürgen Gmeiner und Sebastian Flaschel. Bild: Götz

Das Afrika-Fest im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. In diesem Jahr lädt der Verein Café Mitte zum "Welt-Bürger-Fest". Unterstützung erhält er dabei von vielen Organisationen. Veit Wagner: "Es soll ein Fest der Begegnung und der Toleranz werden."

"Denn bei allen Problemen, die sich momentan auftun, sind wir doch Weltbürger", erklärt Veit Wagner. Der Leiter des Integrationsbeirats der Stadt vertritt bei dem Fest auch den Arbeitskreis Asyl. Das Netzwerk Asyl und das Aktionsbündnis "Weiden ist bunt" zählen ebenfalls zu den Organisatoren. Thea Rauchenecker, Vorsitzende des Vereins Café Mitte, freut sich, "dass sich unserer Idee so viele anschließen."

Musik und Tanz


Allen Besuchern wird am Samstag, 17. September, von 14 bis 17 Uhr im und um das Café Mitte im Stadtteil Stockerhut ein buntes Programm geboten. Das reicht von der Trommelgruppe Ritmo Vulcanico aus Parkstein unter Leitung von Josef Langgärtner über die "149er Band", die deutsch-russische Kindertanzgruppe "Malinka" und die "City Line Dancers" bis zur Naturfreunde-Tanzgruppe "Fire of Hearts". Nur der Auftritt von Paco Hallak (Gitarre) steht noch nicht hundertprozentig fest. Für die Kinder ist ebenfalls jede Menge geboten: Dosenwerfen und Bastelaktionen. JuZ-Mitarbeiter werden die Kinder schminken. Die Junge Union lädt zum Torwandschießen ein, und der Zug- und Begleithundeverein steht für Fahrten mit der Hundekutsche parat.

Das Team vom Café Mitte hält Kaffee und Kuchen bereit und Asylbewerberinnen bereiten Fingerfood aus verschiedenen Ländern zu.

Am Infostand von "Weiden ist bunt" wird laut Sebastian Flaschel außerdem die Aktion "Gesicht zeigen" fortgesetzt. Schon in den 90er Jahren hatte der Arbeitskreis Asyl einmal ein Weltbürgerfest organisiert, erinnert Veit Wagner. 2014 lud der Integrationsbeirat der Stadt unter dem Motto "Freund statt fremd" in die Max-Reger-Halle ein."

"Vielen Einheimischen sind unsere ausländischen Mitbürger unbekannt", sagt Hans-Jürgen Gmeiner vom Integrationsbeirat der Stadt. "Aber warum nicht das Unbekannte wagen und einfach mal hingehen", lädt er alle Weidener ein.

Dass das "Welt-Bürger-Fest" nun ausgerechnet mit dem Herbstfest auf einen Tag fällt, bedauern die Organisatoren selbst. "Aber wir haben den Termin schon zweimal verschoben", erklärt Wagner. "Einmal wegen Ramadan und einmal wegen dem Kinderbürgerfest. Als wir dann den 17. September gewählt haben, stand das Herbstfest noch nicht im Veranstaltungskalender der Stadt." Durch den Termin am Samstag werde nun leider die Teilnahme für jüdische Mitbürger schwierig. "Das tut uns leid", sagt Hans-Jürgen Gmeiner. Veit Wagner verspricht schon jetzt: "Beim nächsten Mal wird alles besser."

Für die Feier am Samstag hoffen die Organisatoren dennoch auf viele Besucher. Und auf eine lockere Atmosphäre, in der sich leicht neue Freundschaften schließen lassen.

Vielen Einheimischen sind unsere ausländischen Mitbürger unbekannt. Aber warum nicht das Unbekannte wagen und einfach mal hingehen.Hans-Jürgen Gmeiner, Integrationsbeirat
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