Verkehrsaktion - Brennpunkte in Weiden
Vorfahrt für den Stadtbus

Auf dem Bahnhof-Vorplatz sind die Richtungspfeile verblasst. Radler lebten deshalb schon mal gefährlich, meint ein Leser.

Stadtbusse sollen freie Fahrt haben. Immer und überall. Weshalb Autofahrer an manchen Kreuzungen zurückstecken müssen.

Änderungen im Bereich Weigel-/Bahnhofstraße seien deshalb schwierig, erläutern Experten der Stadt in dieser Folge unserer Verkehrsaktion. Folgende Brennpunkte nannten uns die Leser:

Weigel-/Bahnhohstraße


Problem: Werner Müller stellt zwei Fragen: "Warum kann man noch immer nicht von der Weigelstraße nach links in die Bahnhofstraße abbiegen? Warum kann man noch immer nicht von der Bahnhofstraße nach rechts in die Weigelstraße abbiegen?

Lösung: Der Stadtrat hat sich schon mehrfach mit dieser Regelung befasst - und bisher alles so belassen. Dezernent Hermann Hubmann verweist auf die beengten Verhältnisse: Linksabbieger in die Bahnhofstraße bräuchten eine zusätzliche Spur. Mehr Freiheit für Autofahrer würde zulasten der Busse gehen. Hubmann: "Das wäre ein massiver Eingriff in den Stadtlinienverkehr."

Bahnhofstraße


Problem: Fahrradfahrer Rolf Diekmann hat Schwierigkeiten am Bahnhofsvorplatz. "Oft stehe ich vor der Ampel auf der Geradeausspur in Richtung Brenner-Schäffer-Straße", berichtet er. Um den gegenüberliegenden Radweg zu erreichen, müsse er die Kreuzung leicht rechts überqueren. "Mehrfach wurde ich von Autos, die auf der Rechtsabbiegerspur standen, jedoch geradeaus fuhren, auf der rechten Seite überholt und sehr in Bedrängnis gebracht."

Lösung: Der Leser schlägt vor, die "teilweise verschlissenen oder nicht vorhandenen" Richtungspfeile auf den Fahrbahnen zu erneuern. Andreas Bauer von der Verkehrsbehörde der Stadt verspricht: "Das werden wir uns vor Ort ansehen."

Leimberger Straße


Problem: Auf den Parkplätzen in der Leimbergerstraße parken schon mal Kleintransporter, hat Nicole Derdas beobachtet. Das schränke die Sicht in die Kreuzung Krumme Äcker erheblich ein. "Hinzu kommt, dass sich auf dieser Straße die Wenigsten an das Tempolimit halten. Eine Kreuzung weiter (Leimberger-/Berliner Straße) hat es auch schon des Öfteren einen Unfall gegeben."

Lösung: Der Bereich sei "ständig in der Diskussion", stellt Hubmann fest. "Wir versuchen laufend, das zu optimieren, zum Beispiel durch Blinkampeln oder Pseudo-Kreisverkehr." Den konkreten Fall will sich Bauer näher ansehen.

Hinterm Rangierbahnhof/Regensburger Straße


Problem: Autos aus Richtung Müllumladestation müssen teilweise lange warten, bis sie in die Regensburger Straße einfahren können.

Lösung: "Eine Ampel wäre was", findet Markus Reichl. Die Verkehrsregelung an der Stelle sei jedoch eindeutig, gibt Hermann Hubmann zu bedenken. "Und eine Ampel kostet eine Menge Geld."

Alle Artikel zur NT-Verkehrsaktion in Weiden unter www.onetz.de/themen/verkehrsaktion.html
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