Verwechslungsgefahr: American-Football-Mannschaft darf Namen nicht behalten
Warriors plötzlich Vikings

Auch unter dem Namen "Weiden Warriors" hatten die Jugendlichen Spaß beim Üben. Jetzt musste sich die American-Football-Mannschaft umbenennen. Bild: Dieter Jäschke

Ein schlechtes Omen? Erst zu wenig Nachwuchsspieler, um die Mannschaft der Griffins in Grafenwöhr halten zu können, und dann das: Als "Weiden Warriors" wollten die American-Football-Spieler in der Max-Reger-Stadt einen Neustart wagen. Doch schon vor dem ersten Training musste Vorsitzender Marco Weißenborn Hürden überwinden. Die Mannschaft darf den Namen nicht behalten. Denn die bayerische Jugendauswahl heißt schon "Warriors". Mit dem neuen Namen - "Weiden Vikings" - ist Weißenborn jedoch höchst zufrieden.

"Anfang Dezember hatten wir uns für Warriors entschieden", erzählt Weißenborn. "Wir haben zuvor recherchiert, ob es in Bayern ein Team mit dem Namen gibt." Im Ligabetrieb jedenfalls nicht. Doch der Anruf des Verbandes kam prompt.

Laut Landes- und Bundesspielordnung darf es keine gleichnamigen Vereine in Bayern geben. Als "einfallslos" sei die Namenswahl tituliert worden. "Wir haben dann gesagt, bevor wir rumdiskutieren, nennen wir uns um", berichtet er. "Die Begründung war auch, wir würden keine Spiellizenz bekommen." Froh ist Weißenborn darüber, dass er noch keine Trikots drucken ließ. Das Wappen der Vikings - zwei Drachen, die ein W bilden - habe sich die Mannschaft gleich rechtlich schützen lassen. Damit will Weißenborn nun Weiden erobern. Für das erste Tryout (Übung) am 27. Februar von 13 bis 16 Uhr haben sich auf Facebook bereits 46 Interessenten angemeldet. "Wenn 30 kommen, ist das ein Hauptgewinn. Wenn 20 anfangen, wäre das spitze." Einmal pro Monat will der Vorsitzende ein Tryout in der Turnhalle der Berufsschule abhalten.
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