Vezards feiern Eröffnung für Tanzstudio und Musikbühne
Neues Leben im Alten Eichamt

Die Formation "RumTaubeNuss" spielte zum Einstand. Künftig soll es im Alten Eichamt regelmäßig Livemusik und vieles mehr geben. Bild: uz

Unten ein "Edelweiss", ganz oben eine geplante Wohneinheit und in der Mitte nun ein Tanzstudio mit Musikbühne: Das "Alte Eichamt" wird wiederbelebt. Dort feierten Sylvia und Jerome Vezard die Erweiterung ihres Tanzstudios. Einen ersten Live-Gast hatten sie schon mal: die Würzburger Jazz-Rock-Formation "RumTaubeNuss".

Fortan kann nicht nur im "Bistrot Paris", sondern auch im "Eichamt" getanzt werden. Und wie früher im "Bistrot" werden in der neuen Location monatlich Bands auftreten. Der Saal hat Club-Charakter. Probleme mit dem Lärm soll es nicht mehr geben. "Wir sind hier im Kernstadtbereich", sagt Vezard. "Die Außenmauern sind 90 Zentimeter dick." Man freue sich schon auf die Gruppe "RockConnection" am 3. Dezember. Und: "Wir wollen im ,Alten Eichamt' auch Theateraufführungen anbieten." Im "Bistrot" gastiert künftig nur noch der Jazz-Zirkel mit seinen Konzerten.

Im "Eichamt" seien auch Firmen-Weihnachtsfeiern und die Silvesterparty mit DJ geplant. Zuvor sollte das Konzert von "RumTaubeNuss" ein Testlauf sein. "Wir wollen überprüfen, wie sich die Akustik nach unten auswirkt." Die Stadt und auch Experten hätten bereits grünes Licht gegeben. "Sie haben den Pegel gemessen."

Noch sei das erste Obergeschoss in Teilen eine Baustelle, von welcher der Gast aber nichts mitbekomme. "Wir bauen gerade die Toilettenanlage neu." Und zwar auf dem Platz der ehemaligen Küche, die jetzt in gewisser Weise ein Lagerraum sei. Ausgekocht wird nämlich bei Veranstaltungen nicht selber, das übernehme ein Party-Service. Ende November soll alles fertig sein. Denn sobald das zweite Obergeschoss in eine Wohnung umgebaut ist, könne die Toilettenanlage dort oben nicht mehr genutzt werden.

Im Grunde genommen bekämen die Gäste dasselbe Angebot vorgesetzt wie in der Sebastianstraße. "Hier können auch Geburtstage und Hochzeiten gefeiert werden." Und: "Vereine sind willkommen."
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