Vizepräsident Albert Vetterl verleiht Goldene Meisterbriefe an:
Wahre Alleskönner

Sie sind Meister ihres Fachs und das bereits seit 35 Jahren und mehr. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die verdienten Handwerksmeister aus der Region den Goldenen Meisterbrief. Bild: zpe

Für jahrzehntelange Tätigkeit und Verdienste in ihrem Gewerbe ehrte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz 32 Handwerksmeister mit dem Goldenen Meisterbrief und der Goldenen Meisternadel. "Ohne Sie wären unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und auch unsere Heimat ein gutes Stück ärmer", sagte der Vizepräsident Albert Vetterl in seiner Festrede in der Handwerkskammer.

"Durch Ihre regionale Verwurzelung und Ihre soziale Verantwortung tragen Sie dazu bei, dass unser Ostbayern so lebenswert ist", würdigte Vetterl die Arbeit und Schaffenskraft, durch welche die Meister innerhalb von 35 oder mehr Jahren in ihrem Handwerk große Vorbildfunktion erlangt hätten. "Der Goldene Meisterbrief ist ein Zeugnis dafür, dass Sie Ihre Handwerkskunst beherrschen und wahre Alleskönner sind."

Die Lorbeeren ernten


Deshalb betrachte er den Goldenen Meisterbrief sinnbildlich als die Lorbeeren, die es nach vielen Jahren des Engagements nun zu ernten gelte. Der Goldene Meisterbrief stehe auch für jahrzehntelange Ausbildungsleistung. Schließlich bilde das Handwerk in Ostbayern 35 Prozent der Lehrlinge aus. "Das ist eine der sinnstiftendsten und gleichzeitig herausforderndsten Aufgaben, die Sie als Handwerksmeister haben. Sie ermöglichen vielen jungen Leuten eine Zukunftsperspektive in der Heimat und tragen maßgeblich zu deren Persönlichkeitsentwicklung bei." Das Handwerk habe auch eine Vorreiterrolle bei der Integration junger Menschen mit ausländischen Wurzeln inne. "Gerade in Zeiten der Flüchtlingskrise möchte ich Ihnen dafür von Herzen danken."

Ausgezeichnet wurden Gerhard Bäumler (Wernberg-Köblitz), Edgar Beer (Bärnau), Siegfried Dietz (Schönsee), Hans Dirnberger (Luhe-Wildenau), Josef Dirscherl (Moosbach), Johan Dirschwigl (Wilhof), Rudolf Dunzer (Eschenbach), Franz Ertl (Pleystein), Johann Faltenbacher (Vohenstrauß), Johann Fleißner (Oberviechtach), Franz Gläßer (Luhe-Wildenau), Reinhard Günther (Floß), Rüdiger Goedecke (Püchersreuth), Josef Held (Eschenbach), Herbert Heyd (Tirschenreuth), Barbara Hößl-Bauer (Grafenwöhr), Eduard Kraus (Mitterteich), Gottfried Krauß (Kemnath), Hans Landgraf (Eslarn), Gerd Meier (Pechbrunn), Johann Pausch (Wildenau), Josef Pravida (Pressath), Beatrix Rechl (Weiden), Erich Regler (Altenstadt/WN), Karl-Heinz Rögner (Waldsassen), Bernhard Särve (Schmidgaden), Gerhard Schmelzer (Waldershof), Karlheinz Schmidt (Neusorg), Peter Schneck (Schirmitz), Willibald Stöckl (Stulln), Wolfgang Weiß (Konnersreuth), Josef Witt (Weiherhammer), Karl-Josef Härtl (Tirschenreuth), Alfred Roth (Neustadt/WN), Georg Schmid (Weiden), Anton Stock (Neusorg) und August Süß (Schwandorf).
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